Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Ist es peinlich, dem Partner auf Facebook öffentlich seine Liebe zu zeigen?

Öffentliche Liebesbekundungen auf Facebook – ist das schon zu intim? Vielleicht sogar peinlich? Oder am Ende genau das, was in den sozialen Netzwerken zwischen Katzenvideos und Foodporn am meisten fehlt? Worauf es ankommt, wenn man sein Privatleben öffentlich mit anderen teilen will

Maria lädt gerade ein Katzenvideo hoch. Klaus setzt sofort seine „Gefällt mir“-Angabe und postet mehrere Herzchen darunter. Stefan kommentiert mit einem stöhnenden Emoji: „Nicht schon wieder.“ Jedes Posting auf Facebook unterliegt dem klassischen Spielchen aus Teilen, „Likes“ vergeben und Kommentieren – egal, ob jemand ein Bild von seinem Abendessen hochlädt, auf politische Missstände aufmerksam macht, das Netzwerk nur zur Selbstbeweihräucherung nutzt oder den neuesten viralen Hit teilt. Aber ist Facebook auch dann noch das richtige Forum, wenn man sensible und private Inhalte aus seinem Liebesleben mit seinen Usern und Followern teilt? Führt man den Partner vielleicht vor, wenn man ihm öffentlich in den sozialen Netzwerken seine Liebe zeigt? Ist es ihm und den Usern peinlich? Oder ist gerade das erst ein mutiger Schritt, den heutzutage viel zu wenig User machen?

Wann wird es peinlich?

Der unbestrittene Klassiker aller Peinlichkeiten ist der öffentliche Heiratsantrag vor Publikum. Noch peinlicher wird es, wenn der Antragsteller den Druck der Öffentlichkeit nutzt um die Angebetete oder den Angebeteten ein „Ja“ zu entlocken. Alles, was den anderen nicht gut dastehen lässt, unter Druck setzt oder vorführt, ist definitiv ein No-Go. Und so verhält es sich auch auf Facebook. Ein öffentliches Publikum oder Medium sollte bei Liebesangelegenheiten nicht dazu missbraucht werden, andere bloßzustellen oder gar zu erpressen, vor allem wenn der Partner sein Privatleben bewusst aus Facebook raushalten will. Ebenso kann man mit schwülstig angelegter Phrasendrescherei schnell zum Gespött der Öffentlichkeit werden – denn auch Hater lieben das Kommentarfeld.

Seite 1 2
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Florian Schwartz

Während seines Theater- und Musikwissenschaftsstudiums in München hat Florian Schwartz bereits die menschlichen Lebens- und Liebesdramen eingängig studiert. Nach seiner Ausbildung zum Provokativen Coach am DIP (Deutsches Institut für Provokative Therapie – www.provokativ.com) weiß er auch bestens, mit den Komödien und Tragödien des Alltags umzugehen. Die wilde Mischung aus Improvisation und liebevoller Provokation ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beratungen. Denn ohne Humor geht es einfach nicht. Und den bekommen seine Klienten dick aufs Brot geschmiert.