Ist das noch Freundschaft?

Oder die alte Schulkameradin, von der ich vielleicht nur alle sechs Monate etwas höre, aber mit der ich immer dort anknüpfen kann, wo wir aufgehört haben. Oder der Arbeitskollege, der aufgrund einer anderen Herkunft oder Religion mir eine ganz andere Sicht auf einige Dinge bieten kann, so dass ich über mich selbst hinauswachse.

Jeder Mensch bringt eigene Erfahrungen, Meinungen, Eigenschaften und Stärken mit sich. Oftmals profitieren wir von diesen Kompetenzen des Anderen, ohne dass wir es merken.

Freunde können einem räumlich ganz nah sein. Oder auch weit entfernt. Letztlich zählt das Gefühl, dass der andere einem vermittelt. Und schafft diese Person es, dass man sich gut fühlt, und wenn auch nur für einen kleinen Moment, ist sie es vielleicht wert, über Dinge wie Alter, Entfernung, Herkunft oder Ähnliches hinwegzusehen.

Freundschaft ist eine intime Sache zwischen zwei Menschen – und nur diese zwei Menschen entscheiden, ob diese Beziehung den Titel „Freundschaft“ verdient hat oder nicht. Niemand anderes.

Der Duden fasst es zusammen und lässt es gleichzeitig doch ganz offen: „Freundschaft – auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander.“

Und mehr Kriterien als die gegenseitige Zuneigung benötigt es meiner Meinung nach auch nicht.

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