Woran bin ich mit dir? Darum ist Gewissheit so wichtig

Ungewissheit ist das Schlimmste. Sie nagt an der Liebe und irgendwann ist da, wo vorher ein Herz voller Lebensfreude schlug, nur noch ein schwarzes Loch, das allen Mut und Zuversicht verschlungen hat. Wie konnte es so weit kommen?

Es braucht oft feine Antennen, um zu bemerken, dass sich ein Partner nicht mehr sicher ist, ob er / sie noch geliebt und begehrt wird. Nicht jeder schlechte Tag, den schließlich jeder mal durchlebt, ist eine Warnung. Nicht jede miese Stimmung ist ein Signal, dass man mit dem Großen und Ganzen unzufrieden ist. Es ist eine Kunst, unterscheiden zu können zwischen kurzem Stress von außen und dem schleichenden, der in der Beziehung entsteht und dort verbleibt. Vor allem, wenn die Unsicherheit zunimmt, werden schnell Verhaltensweisen des Partners zur Bestätigung von Befürchtungen. Eine Abwärtsspirale setzt ein, mit Eifersucht, Misstrauen und viel Enttäuschung.

Ungewissheit ist ein Gefühl, das sehr ungerecht daherkommen kann. Ein Partner vermisst etwas in der Beziehung und kommt es dann zur Konfrontation, fühlt sich der andere schnell unverstanden. Die sich selbst erfüllende Prophezeiung erledigt häufig den Rest. Es bleiben Vorwürfe und Verteidigungsversuche, zwei der berüchtigten apokalyptischen Reiter in der Partnerschaft: Wo sie vorbei gekommen sind, wächst nichts mehr, Rosen der Liebe schon gar nicht.

Jede Partnerschaft benötigt Gewissheit

Gewissheit ist verwandt mit Optimismus. Auch ohne Zuversicht auf das erfolgreiche Lösen zukünftiger Konflikte kann sich eine Partnerschaft nicht entfalten. Die Furcht vor dem Scheitern lähmt ihre Entwicklung, der Zweifel vergisst alle Möglichkeiten, wie Partner mit Problemen umgehen könnten.


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