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Hören wir nicht genau hin, verstehen wir uns falsch

Zuhören können ist eine Kunst. Viel zu oft sind wir in Gedanken nämlich bei uns selbst und feilen abgelenkt bereits an einer Antwort – und überhören dabei die eigentliche Frage. beziehungsweise-Autorin Jule Blogt über voreilige Schlüsse und andere Fallstricke der Paar-Kommunikation

Schnell zu reagieren, immer eine Antwort parat zu haben – darauf ist unsere moderne Gesellschaft ausgelegt. Bekommen wir innerhalb kürzester Zeit keine Reaktion auf E-Mails oder Kurznachrichten, fühlen wir uns nicht beachtet oder sogar bewusst ignoriert. Diese Dynamik setzt sich auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen durch. Unterhalten wir uns, möchten wir vor allem etwas loswerden.

Ich habe manchmal das Gefühl, wir würden nur noch miteinander sprechen, um unsere eigenen Gefühle zu äußern und mit Erlebnissen zu prahlen. Was wir dabei jedoch komplett vernachlässigen, ist die Tugend des Zuhörens. Natürlich hören wir zu, während die andere Person spricht. Das tun wir aber oft nur, um gleichzeitig an unserer Antwort zu feilen. Was unser Gegenüber sagt, kommt nur in unserem Kurzzeitgedächtnis an. Haben wir unsere gut durchdachte Reaktion gezeigt, verschwindet es sofort wieder aus unseren Hirnwindungen.

Tiefsinnige Gespräche ohne zuzuhören? Unmöglich

Streng genommen nehmen wir meist gar nicht wahr, was unsere Gesprächspartner bewegt oder sogar bedrückt. Wir denken eigentlich nur über uns nach. In welchen Situationen mir dies besonders auffällt? Unterhalte ich mich mit Bekannten, die ich nicht regelmäßig treffe, stelle ich immer die gleichen Fragen. „Wie läuft der Job?“, „Was macht die Beziehung?“. Dabei weiß ich meistens gar nicht mehr, wie die Antwort bei früheren Begegnungen ausfiel. Tiefsinnige Gespräche? Ziemlich unmöglich. Ich kann mich überhaupt nicht in die Menschen in meinem Umfeld hineinversetzen, wenn ich es nicht schaffe besser zuzuhören.

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Über den Autor/die Autorin

Jule Blogt

Jule ist auf der Suche, auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen. Sie hat sich mit jeder Faser ihres Körpers der Liebe verschrieben. "Ist das Liebe, oder kann das weg?", fragt sie sich jeden Tag aufs Neue. Zu welchen Ergebnissen sie dabei kommt, beschreibt sie auf ihrem Blog juleblogt.de