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Du hast doch was! Ein schlechtes Gewissen?

Misstrauen entsteht oft völlig unbegründet. Wie beziehungsweise-Autorin Christiane Mieth erzählen kann. Warum nur ist ihr Freund gerade so super super lieb? Hat er etwas zu verbergen?

Mein Freund und ich, wir harmonieren ziemlich gut. Wir streiten nur sehr selten und wenn, dann nie über wichtige Sachen. Nein, wir treiben vielmehr Hand in Hand auf einer kuscheligen Wohlfühlwolke durch den Alltag.

Irgendwas stimmt da nicht

Aber seit ein paar Tagen ist er irgendwie komisch. Nicht unbedingt distanziert oder genervt, aber … anders. Er lacht über jeden meiner Witze – obwohl er die selten komisch findet –, er bringt mir auffallend oft Blumen mit, er räumt seine Socken immer ordentlich in den Wäschekorb. Nicht, dass das per se schlecht wäre. Aber es ist fast so, als ob er sich angestrengt um mich bemüht. Dabei gibt es dazu gar keinen Anlass.

Was ist da los?

Neulich habe ich ihn direkt gefragt, ob irgendwas los sei oder ich meinen Geburtstag verpennt hätte. „Nein, mein Schatz“, säuselte er. „Darf ich nicht einfach mal grundlos nett sein?“ Ich runzelte die Stirn, sagte aber nichts mehr.

Der Stressradar schreit Achtung!

Jeder hat ja einen eingebauten Stressradar, der Achtung! schreit, wenn sich Anstrengung oder Aufregung ankündigt. Mein Stressradar ist besonders sensibel – vor allem in einer Beziehung. Er schlägt sofort aus, sobald sich auch nur eine minikleine Fadenwolke am strahlend blauen Himmel befindet. Selbst, wenn ein Vögelchen in seine Nähe kommt und auf den Stressradar pinkelt, herrscht für ihn Alarmstufe Rot. Ich glaube, das liegt daran: Wenn man verliebt ist, bekommt man schnell Angst, dass dieses schöne Gefühl und das neu gefundene Glück irgendwann weg ist. Und deshalb stehen mir bei jeder Bedrohung dieses Liebesglücks die Haare zu Berge.

Heimliche Geburtstagsvorbereitungen?

Mein Stressradar ist nun seit Tagen dauerrot. Ich bin alle möglichen Szenarien durchgegangen, die Grund für das seltsame Verhalten meines Freundes sein könnten. Vielleicht verheimlicht er mir etwas. Aber was? Ich habe in den Kalender geschaut: Mein Geburtstag ist erst in einem halben Jahr. Ich habe ihn also weder verpasst, noch wird er jetzt schon irgendetwas vorbereiten. Das kann es also nicht sein.

Spontane Überdosis Liebe?

Oder er ist einfach eines Tages aufgewacht und hat realisiert, wie unsäglich er mich liebt und dass er mir das nun in jeder freien Sekunde sagen und zeigen muss, weil es nichts Kostbareres als unsere glückbringende Liebe gibt? – Nein, das ist auch nicht seins.

Oder etwas Schlimmes?

Und wenn es etwas Schlimmes ist? Wenn er mein Glücksschweinchen zerdeppert hat? Oder … eine Affäre? Aber er ist immer pünktlich zu Hause, und eigentlich sind wir doch sauglücklich. Nachts, wenn die bösen Geister durch den dunklen Raum spuken und mir den Kopf vernebeln, drücken sich bei dem Gedanken zwar heiße Tränen durch meine Augenlider. Der Gedanke macht mir wahnsinnig Angst, und der Stressradar färbt sich dabei dunkelrot. Aber tagsüber bei klarem Verstand kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Dafür vertraue ich ihm zu sehr! Aber was ist es dann? Meine Neugier und der Stressradar lassen mir keine Ruhe.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Mieth

Christiane Mieth liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.