6 Beziehungs-Warnzeichen, die Sie nicht übersehen dürfen

Aufbrausend, gefühlskalt oder besitzergreifend: Beobachten Sie bei Ihrem Partner diese Verhaltensweisen, schauen Sie genau hin – und suchen im Zweifelsfall lieber das Weite

Am Anfang einer frischen Beziehung braucht man nicht viel – nur Luft und Liebe, den anderen und sich selbst. Gemeinsam schwebt man in einer unbeschreiblichen Sphäre aus Glück und Verlangen und trägt dabei permanent ein berauschendes Accessoire: die rosarote Brille, die den neuen Menschen an seiner Seite schlichtweg vollkommen scheinen lässt. Verstreicht das erste bisschen Zeit, bemerkt man nach und nach die kleinen individuellen Merkwürdigkeiten und Spleens, die jedermanns Charakter erst komplett und auch einen selbst erst zu dem Menschen machen, der man ist.

Doch während sich eine Vorliebe für Pasta mit Bockwurst, ein Haargummi-Lager unterm Kopfkissen oder der Sneaker-Sammeltick durchaus als liebenswerte Macken abstempeln lassen, können bestimmte Verhaltensweisen auf echte Probleme hindeuten. Ignorieren zwecklos: Beobachten Sie eins oder mehrere der folgenden Warnzeichen bei Ihrem Partner, sehen Sie lieber nicht darüber hinweg.

1. Besitzansprüche

Für eine gesunde Beziehung ist stetiger Austausch das A und O. Man interessiert sich für die Belange des anderen, ist meist ganz automatisch Teil seiner Angelegenheiten und begreift sich als eine feste Einheit. Diese Verbundenheit gibt jedoch niemandem das Recht, über seinen Partner zu bestimmen oder seinen freien Willen in irgendeiner Form einzuschränken – schließlich bleibt jeder trotz Beziehung noch ein eigener Mensch. Verbote, Vorschriften oder Überwachung haben da nichts verloren.

2. Gefühlskälte

Was im Innersten des anderen vorgeht, können Sie im Grunde nur ahnen, denn er zeigt sich immer wieder unnahbar und verschlossen. Darauf angesprochen antwortet er einsilbig und ausweichend  – Sie kommen manchmal einfach nicht an ihn heran.  Geht das auch nach der Kennenlernphase so weiter, braucht er vermutlich nicht „einfach nur etwas länger, um sich zu öffnen“, sondern hat ein ernsthaftes Problem mit Nähe. Fragen Sie sich, ob das mit Ihren Bedürfnissen langfristig d’accord geht.

3. Unehrlichkeit

Nichts von sich preiszugeben, ist eine Sache – Dinge in vollem Bewusstsein zu verschweigen, eine andere. Zwar kommt erwiesenermaßen kein Mensch ohne die eine oder andere harmlose Flunkerei durch den Tag, beobachten Sie an Ihrer neuen Liebe jedoch auch im Umgang mit anderen einen ausgeprägten Hang zu falschen Behauptungen und Verdrehung von Tatsachen, macht er mit seinen Lügengeschichten vermutlich auch vor Ihnen nicht halt. Eine gute Partnerschaft sieht wohl anders aus.

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