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Vielleicht habe ich die Richtige verpasst

Nur eine Option zu sein, genügte unserem anonymen Autor nicht mehr. Dabei war er es selbst, der sich zunächst nicht zwischen zwei Frauen hatte entscheiden können 

Ich befand mich in einer unglücklichen Beziehung. Ich versuchte, sie mit der von meiner ehemaligen Partnerin so ersehnten Hochzeit zu retten. Sie (meine Liebe auf den ersten Blick, ich nenne sie Darlen) wurde ein knappes Jahr zuvor meine Arbeitskollegin und bereits am ersten Tag, an dem ich sie sah, war es um mich geschehen. Obwohl ich nie an dieses Phänomen geglaubt und eben auch nie zuvor eine Erfahrung damit gemacht hatte.

Sie befand sich ebenfalls in einer unglücklichen Beziehung. Das bekam ich aber nur Stück für Stück mit. Für mich war es keinesfalls eine Option, ihr meine Verliebtheit zu gestehen. Zu groß war die Angst, abgewiesen zu werden und mein bis dahin nicht glückliches, aber dennoch gesichertes Leben zu riskieren. Einen zumindest mir bewussten Flirt habe ich auch nie wirklich mitbekommen. So dass ich mich auch nie wirklich hätte sicher und selbstbewusst genug fühlen können, ihr meine Gefühle zu gestehen.

Am Tag, als ich mit meiner Zukünftigen auf dem Weg zum Standesamt war, um die notwendigen Papiere abzugeben und relevanten Fragen zu klären, meldete sie sich mit einer Handynachricht, in der sie mir auf scheinbar subtile, aber dennoch sehr klare Art und Weise zu verstehen gab, dass sie sich in mich verliebt habe. Anlass war ein Traum, den sie hatte.

Viele mögen sagen, dass das keine Basis für den Start einer Liebesaffäre wäre, aber wenn Sie verliebt sind, dann sind genau das Zeichen für ein positives Schicksal. Das habe ich mir zumindest eingeredet. Da sie sich aber von Beginn an nicht sicher war, wo das hinführen könnte, sie zudem nicht wirklich die Absicht hatte, sich von ihrem aktuellen Partner zu trennen, beschwor sie mich, meine geplante Hochzeit nicht platzen zu lassen.

Ich hingegen fragte sie nicht nur einmal, ob ich sie absagen sollte, doch wiederholte sie immer wieder, dass ich dies nicht machen solle. Ich heiratete also, obwohl es ein riesiger Fehler war und ich mich auch nicht wohlgefühlt habe. Ich habe meine Ehefrau belogen, bereits durch einen Kuss vor der Hochzeit betrogen und war in Gedanken bei ihr. Meiner Liebe auf den ersten Blick. Meiner Arbeitskollegin.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!