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Mein verlorener Kampf um unsere Liebe

Jeden Tag denkt sie an ihn. An den Menschen, um den sie so lange gekämpft hat. Ein Leserbeitrag über die große und einzig wahre Liebe

Ich wusste nicht, was mich erwartet, als ich mich nach einer durchzechten Partynacht auf den Weg zu dir machte. Nervosität und Aufregung, Vorfreude und Glücksgefühle steigerten sich mit jedem gefahrenen Kilometer. Die schönste und unbekümmertste Zeit meines Lebens wird beginnen, als ich dich an diesem Morgen am Bahnhof stehen sehe. Das wusste ich aber noch nicht.

Damals ahnte ich allerdings bereits, dass unsere Beziehung nicht leicht werden würde, dass du eine starke Frau brauchst, die dir den Rücken stärkt und dich in jeder  Lage unterstützt. Ich hielt immer am Glauben fest, dass ich stark genug wäre, um uns glücklich bis ans Lebensende zu führen. In meinen Augen warst du perfekt und ich liebte dich mehr als mich selbst. Du zeigtest mir, wie bunt diese öde Welt sein kann, wenn man die Zeit mit dem richtigen Menschen verbringt. Du hast mich dafür geschätzt, zu mir gehalten und mich bedingungslos geliebt. Ich weiß es, denn ich habe es gefühlt, stärker als jemals zuvor oder danach … Mit dir konnte ich lachen und wenn ich müde war vom Leben, auch weinen. Du hast mich immer verstanden oder es wenigstens versucht. Niemals werde ich dich vergessen, niemals werde ich einen Mann so begehren, achten und lieben wie dich.

Es kam leider viel zu schnell die dunkle Zeit in unserem Leben, unsere perfekte Welt war, in meinen Augen, plötzlich ein einziger Scherbenhaufen. „Kämpf“ oder „Ich schaffe das“, habe ich mir so oft gedacht … Damit habe ich mich nur selbst angelogen. Denn ich war schwach, es reichte mir nicht, dich nur einmal die Woche zu sehen – und dann konnte ich dich meist nicht einmal anfassen.

Mein Herz liegt noch immer bei dir

Es schmerzte so sehr. Ich bin daran zerbrochen, dass ich alle deine Freunde 24 Stunden am Tag um mich hatte, aber dich nicht. Vermisst habe ich dich, jede Sekunde. Alles hat mich in irgendeiner Weise an dich erinnert, an unser perfektes Leben. Ich musste raus, ich musste einfach weg. Die Welt wollte ich für mich verändern, endlich wieder glücklich sein, das war mein Wunsch. So traf ich den Entschluss, alles einfach hinzuschmeißen. Ich war niemals unzufrieden mit dir. Nein, du warst für mich immer perfekt, ich konnte aber mit dieser neuen Situation nicht leben.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

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