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Du, ja du!

Was war das zwischen uns? Ich verstehe es nicht! – unsere anonyme beziehungsweise-Leserin versucht einen Sinn in ihrer letzten Liebe zu finden.

Du. Ja, genau du! Ich verstand nie, was zwischen uns war und ob es überhaupt ernst war. Ich verstehe nicht, warum es uns so schwer fiel über Dinge zu reden, die doch eigentlich so alltäglich waren. Ich verstehe unsere Kommunikationsprobleme nicht. Und ich werde es auch nicht mehr, denn es ist vorbei. Ein kleiner Streit, der das Fass zum überlaufen brachte.

Gerne hätten ich mich noch einmal mit dir getroffen, darüber geredet, doch als es zum entscheidenden Termin kam, blockte mein Ego ab. Ich denke, wir hätten einfach mehr reden sollen. Ich denke, es ist vorbei. Aber dennoch fühle ich noch irgendwas zwischen uns … Ich weiß nicht, ob es bei dir dasselbe ist, oder ob das alles einfach nur ein Spaß war für dich.

Ich versuchte mich zu trösten, mit allem was ich finden konnte. Sei es ein neuer Mann, den ich nach zwei Wochen wieder abschoss oder die vielen Packungen Eis, die ich seit dem Tag, an dem mir bewusst wurde, wie sehr ich dich doch liebte, verschlang. Nichts half. Gar nichts. Und ich denke, Menschen haben das nicht verdient, meine Ablenkung zu sein. Das hat niemand verdient.

Ich frage mich, ob du dich fragst, was mit mir los ist

Also tröste ich mich mit mir selbst. Und den Gedanken an dich und was noch alles hätte sein können. Vielleicht. Deine Kette, die du mir geschenkt hast, warf ich irgendwo ganz weit hinten in eine Schublade, nur um sie gleich wieder heraus zu kramen. Unsere Chats lösche ich beinahe täglich, nur um das gleich wieder rückgängig zu machen.

Ich frage mich, ob du das auch machst. Die Chats nochmals durchlesen. Auf meinen Profil nach mir sehen. Dich zu fragen, was denn los sei mit mir. Wahrscheinlich nicht. Und das ist, was mich kaputt macht. Der Gedanke, dass das zwischen uns dir nie so wichtig war wie mir.

Ich verstehe dich nicht, deine Gedankengänge nicht und alles andere nicht. Was ich dir an diesem einen, letzten Tag sagte, dass ich dächte, es wäre ja doch nie etwas aus uns geworden, das war doch nur ein Vorwand … Ein Vorwand, um dich, aber vor allem mich, nicht mehr hoffen zu lassen.

Es ist vorbei. Und gerade deswegen verstehe ich nicht: Warum vergesse ich dich nicht? Ich verstehe das alles nicht. Was war so besonders an dir? Okay, im Grunde weiß ich es ja, aber warum gerade du? Warum mussten es so viele hundert Kilometer zwischen uns sein?

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!