Red Flags beim Dating – das schreckt ab!

Unpünktlich, unverbindlich, nachlässig: Was sind die häufigsten Red Flags beim Kennenlernen – und was verbirgt sich hinter denen vielleicht für einen selbst?

Eine negative Lebenseinstellung ist für mehr als die Hälfte der deutschen Singles ein Hinweis, dass aus dem neuen Kontakte wohl eher keine Beziehung wird. Auch Bindungsangst und Unzuverlässigkeit kommen nicht gut an und werden als eindeutige Warnsignale wahrgenommen.

Pessimisten küsst niemand gerne. Das ist keine neue Erkenntnis. Wie abschreckend eine negative Lebenseinstellung aber tatsächlich ist, zeigt eine neue Umfrage von Parship. Fast die Hälfte aller Singles wird demnach besonders hellhörig, wenn sie beim Gegenüber eine grundlegend negative Einstellung zum Leben feststellt (48 Prozent). Gerade Frauen und Golden Ager nehmen dann lieber Reißaus (Frauen: 55 Prozent; Männer: 41 Prozent; 18-29 Jahre: 31 Prozent; 60+: 51 Prozent). 

Warum ist das so? Weil nur Optimismus den Antrieb verleiht, in eine Beziehung oder eine Begegnung zu investieren. Es muss der Eindruck entstehen, dass man miteinander auch in zehn oder zwanzig Jahren Freude erleben könnte. Misanthropie, Grummeln und Verschwörungsfantasien sind das Gegenteil.

Nein, danke: Untreue und Gefühle für den:die Ex

Eine weitere eindeutige Red Flag ist es für Singles, wenn der:die potenzielle Partner:in noch an seinem:r Ex-Partner:in hängt. Für 47 Prozent aller Singles würde dann eine Beziehung nicht in Frage kommen. Bei knapp einem Drittel der Singles zwischen 18 und 29 Jahren gehen außerdem die Alarmglocken an, wenn er:sie in der Vergangenheit untreu war (34 Prozent). Doch mit steigender Lebenserfahrung werden Singles diesbezüglich nachsichtiger. Nur zwölf Prozent der Singles über 60 Jahren würden ein solches Verhalten als Liebeswarnung einschätzen.

Grund für die Empfindlichkeit bei diesem Warnzeichen ist meist eine schlechte Erfahrung mit einem Partner, der wieder zur Ex zurück ging oder dessen Ex sich immer wieder in die neue Beziehung eingemischt hat, beispielsweise wegen gemeinsamer Kinder. Statistisch sind Ex zurück und Liebes-Comebacks zu vernachlässigen, allerdings wird häufig für eine Zurückweisung der Grund angegeben: “Ich bin wohl doch noch nicht über meine letzte Beziehung hinweg.” Der vor allem prägt wohl die große Alarmwirkung.

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