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Wie oft Sex zu haben macht glücklich?

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und wollen immer mehr: mehr Gehalt, mehr Anerkennung, mehr Status. So ist das auch in unserem Liebesleben. Auf die Frage, wie oft man in der Beziehung Sex haben sollte, antworten viele: sooft wie möglich! Aber ist das gut so, fragt die Autorin und Expertin für Sexualfragen Anja Drews und räumt mit einigen Mythen auf

Die Medien gaukeln uns vor, dass Sexualität immer und überall stattfindet und die Pharma-Unternehmen unterstützen diese Illusion mit einem bunten Potpourri an Lifestyle-Produkten. Wie oft Sex? Maximal oft! Geht nicht, gibt’s nicht. Und so denken wir, dass wir immer und ständig Lust haben und bereit für ein Schäferstündchen sein müssten. Aber ist mehr Sex zu haben wirklich besser für uns? Oder ist weniger mehr? Eine im November 2015 veröffentlichte Studie scheint endlich Klarheit zu schaffen: Paare, die einmal in der Woche mit einander schlafen, sind zufriedener. Sie sind zufriedener als Paare, die weniger Sex haben, aber sie sind nicht weniger zufrieden als Paare, die mehr haben.

Gibt es eine Faustregel die sagt, wie oft man Sex haben sollte?

Hier scheint eine Zauberformel vorzuliegen: Einmal in der Woche reicht aus für Wohlbefinden und eine gelungene Beziehung. Mehr lohnt sich nicht oder macht zumindest nicht zufriedener. Doch was fangen wir denn nun tatsächlich mit dem Ergebnis dieser Studie an? Kann man verallgemeinern, wie häufig Sex zu haben gut ist?

Nein, natürlich nicht. Dazu sind wir alle viel zu verschieden.

Für die eine ist Sex vielleicht schon seit jeher das wichtigste Ausdrucksmittel für Liebe und für den anderen war das noch nie ein großes Thema.

Wir bringen da ganz individuelle Voraussetzungen mit. Hinzu kommt, dass wir in jüngeren Jahren statistisch gesehen mehr Sex haben. Paare um die 20 schlafen etwa zehn Mal im Monat miteinander, Paare um die 70 einmal im Monat. Da stellt sich mir natürlich sofort die Frage, wie wir das Liebesspiel überhaupt definieren. Geschlechtsverkehr? Oder auch alles andere? Da lägen die Zahlen zumindest bei den älteren Herrschaften gleich viel höher. Denn hier nehmen andere Praktiken und Zärtlichkeit einen hohen Stellenwert ein und es läuft nicht immer auf den „richtigen“ Sex hinaus. Es lässt sich also nicht pauschalisieren, wie oft andere Paare Sex haben.

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Über den Autor/die Autorin

Anja Drews

„In der Liebe gibt es nichts, was es nicht gibt“ - Unter diesem Motto widmet sich die Diplom-Sexualpädagogin allen Fragen rund um Partnerschaft und Sexualität. In ihrem Blog und auch in ihrem Podcast schreibt und redet sie über alles, was unsere Sexualität betrifft. Informativ. Unterhaltsam. Aufklärend.