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Was sorgt dafür, dass wir treu bleiben?

Eine amerikanische Studie hat untersucht, was Menschen vom Fremdgehen abhält. Und herausgefunden, dass es nicht unbedingt die Liebe zum anderen ist. Autorin Bianka Echtermeyer hat nachgeforscht

Es gibt Fragen in der Liebe, die haben eine ähnliche Qualität wie „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“. Keiner weiß es, aber viele spekulieren. Warum sich einige Paare treu bleiben und andere nicht, gehört für mich definitiv in dieselbe Kategorie.

Um Licht ans Ende des Treue-Tunnels zu bringen, haben sich nun amerikanische Wissenschaftler mal wieder mit dem Thema beschäftigt und ihre Ergebnisse 2017 unter dem Titel „Ich schwöre, dass ich dich nie betrüge“ („Swear I Will Never Betray You“) im „The Journal of Sex Research“ veröffentlicht.

Die Moral hält die meisten Menschen ab

Dabei haben sie in zwei Studien Männer und Frauen zwischen 20 und 60 Jahren befragt, die mindestens ein Jahr verheiratet sind und ein oder mehrere Kind(er) haben. Das Ergebnis verblüfft natürlich nicht, aber schafft Stoff zum Nachdenken.

Denn grob zusammengefasst halten folgende Dinge die untersuchte Gruppe vom Fremdgehen ab:

  1. Moralische Standards (Fremdgehen gehört sich nicht.)
  2. Auswirkungen auf die Kinder
  3. Angst, nach einer möglichen Trennung allein zu bleiben (Fremdgehen ist Scheidungsgrund Nummer eins, zumindest in den USA.)
  4. Folgen für andere Menschen (zum Beispiel negative Auswirkungen für den außerehelichen Sexpartner)

Ein wichtiges Detail fehlt noch: Die jüngeren Teilnehmer der Studie gaben häufig an, dass ihr Wunsch nach Untreue nicht groß sei. Also scheint bei Menschen, deren Beziehung noch jung ist und die Kinder ebenso, Treue ausgeprägter zu sein, während wiederum bei älteren Befragten ab 40 Jahren die Neugierde öfter über die Treue siege. Sehr anfällig für außereheliche Reize seien laut der Studie demnach Frauen zwischen 40 und 45 Jahren, die kurz vor den Wechseljahren noch einmal sexuell Gas geben wollten. Bei ihnen seien die Kinder zwar noch nicht aus dem Gröbsten raus, aber die Biologie würde ihnen suggerieren, dass sie sich kurz vor Schluss noch einmal vermehren könnten.

So viel zur Theorie. Auch, wenn die Studie aus den USA ist, passt sie sicherlich auch gut zu uns.

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Über den Autor/die Autorin

Bianka Echtermeyer

Bianka Echtermeyer hatte lange eine feste Beziehung mit der Liebe – knapp acht Jahre hat die Hamburgerin bei Brigitte.de gearbeitet und einige Jahre das Ressort Liebe & Partnerschaft betreut. Aber ist sie deshalb eine Art Herzens-Wiki? Wohl kaum, denn die Liebe ist und bleibt das schönste Geheimnis der Welt.