Bitte lächeln, Schatz

Unser Chefredakteur möchte endlich wieder unbeschwert lachen und küssen. Seinen Weg dorthin beschreibt er in diesem Erfahrungsbericht

„Hast du eigentlich Angst vor dem Zahnarzt?“ Mit dieser Frage fing es an. In einer Ehe sollten die Partner schließlich über alles sprechen können, oder? „Nein“, antwortete ich. Zwei Mal im Jahr Untersuchung, inklusive Zahnreinigung. Standard also. „Nun, du hast da ein paar Zähne im Unterkiefer, die erinnern langsam an den schiefen Turm von Pisa.“ Danke auch. Da vergeht einem doch glatt das Lächeln und auch das Bedürfnis nach Knutschen.

Ich sprach also meinen Zahnarzt an und der erklärte mir: „Die Zähne Ihres Unterkiefers haben sich in den letzten Jahren verschoben. Jetzt passen sie nicht mehr in eine Reihe. Dadurch kippen zwei Ihrer Vorderzähne nach hinten, während die Zähne daneben nach vorne geschoben werden. Ich überweise Sie zum Kieferorthopäden, denn Sie brauchen eine Spange.“

Wenn ich an Spangen denke, dann sehe ich vor meinem Auge schwer zu reinigende Metallschienen, die fest an eine Zahnreihe montiert wurden. „Können wir nicht einen Zahn ziehen, damit die anderen genug Platz haben?“, fragte ich den Kieferorthopäden. Der schüttelte den Kopf. „Weshalb sollten wir sowas denn tun? Und wie würden die übrigen Zähne denn sich dann neu aufreihen? Da braucht es schon eine Schiene.“

Und dann stellte er mir die „Schienen“ von Invisalign vor. Das sind transparente „Aligner“-Sets (nahezu unsichtbare Plastikschienen), die aus dem 3D-Drucker kommen und mit sanfter Spannung meine Zähne zurück in Reih und Glied bewegen sollen. Jede Woche erhalte ich ein neues Paar, jede Woche wird so – ohne dass ich dafür jedes Mal zum Anpassen zum Kieferorthopäden müsste – die Spannung auf die Zähne verändert und angepasst, bis irgendwann das Lächeln zurückkehrt.

Davor steht eine durchaus erträgliche Anpassungs-Prozedur. Es wurden von Ober- und Unterkiefer Röntgenaufnahmen, Scans und Abdrücke gemacht, die wurden dann am Computer zusammengeführt zu einem dreidimensionalen Behandlungsplan, und hierfür die entsprechenden Aligner-Sets hergestellt. Weil die Aligner alleine nicht den nötigen Druck aufbauen, werden kleine Druckpunkte in der Farbe meiner Zähne auf den Zahnschmelz der zu bewegenden Zähne aufgesetzt. Die fühlen sich zunächst ungewohnt an, denn es sind kleine Hubbel, sogenannte Attachments, aber sie sind tatsächlich so gut wie unsichtbar und ich habe mich in wenigen Tagen an sie gewöhnen können.

Die Aligner selbst sind leicht zu tragen und noch leichter herauszunehmen. Das ist wichtig, denn zum Essen und zum Trinken (von allem anderen als Wasser) sollten sie entfernt werden. Das geht schnell und nach drei Wochen hatte ich mich bereits so an die Aligner gewöhnt, dass ich manchmal fast vergesse, dass sich sie trage und mit ihnen „herzhaft zubeißen“ möchte.

Außer zum Essen trage ich die Aligner-Sets nun Tag und Nacht. Keine Frage, das ist ungewohnt am Anfang. Auch lisple ich am ersten Tag jedes neuen Aligners ein paar Stunden, weil die Zunge zunächst Schwierigkeiten mit dem S hat. Aber grundsätzlich geht mein Leben ganz normal weiter, während das Invisalign-System diskret seinen Job macht. Würde ich meinen Gesprächspartnern nicht erzählen, dass ich die Aligner trage, würden die meisten das gar nicht bemerken.

Der positivste Effekt: Ich wage es wieder zu lächeln. Und wie Professor John Gottman so schön sagt: „Alles, was Partner in einer Beziehung tun, ist Vorspiel.“ Ohne Lächeln geht bei Paaren nämlich gar nichts.

Invisalign® ist eine transparente Alternative zur klassischen Zahnspange mit Brackets. Eine Reihe von praktischen nahezu unsichtbaren und abnehmbaren Alignern, welche die Zähne nach und nach in Richtung der richtigen Position verschieben. Mehr Informationen zu Invisalign® und behandelnden Zahnmedizinern vor Ort finden Sie hier.

Dieser Beitrag ist sponsored by Invisalign. Die Kosten für die Behandlung hat Eric Hegmann selbst getragen.


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