5 Gründe, warum wir nicht untreu werden

3. Wer einmal erlebt hat, was Untreue anrichten kann, wird diesen Weg nicht gehen

Die Erlebnisse unserer Kindheit prägen uns bis ins Erwachsenenalter und spielen auch für die Art und Weise, wie wir uns in unseren Beziehungen verhalten eine maßgebliche Rolle. Haben wir als Kinder mitbekommen, wie der Betrug eines Elternteils eine gesamte Familie auf den Kopf stellen, ja sogar zerstören mag, schrecken wir instinktiv davor zurück, dasselbe zu tun. Dabei hängt dieser Grund, nicht untreu zu werden, natürlich mit Punkt eins zusammen: Wir wollen die Person, die wir lieben, nicht verletzen.

4. Wir sind keine Sklaven unseres sexuellen Verlangens

Der Mensch ist ein Tier, wie jedes andere, darum ist Monogamie schlichtweg unnatürlich? Diese Argumentationskette wird immer wieder angebracht – und ist, unserer Meinung nach, schlichtweg falsch. Zum einen zeigt bereits unsere gesamte moderne Gesellschaftsform, dass wir nicht Sklaven unserer Triebe sind. Selbstverständlich essen, trinken und schlafen wir. Doch wir haben uns im Griff, stürzen uns nicht auf Essen, das uns nicht gehört – von dem Joghurt des Kollegen im Arbeitskühlschrank mal abgesehen – und auch sonst kontrollieren wir unsere Triebe. Außerdem tut dieses Argument vielen monogam lebenden Tieren unrecht: Kohlraben beispielsweise leben sehr wohl monogam und die „Eheanbahnung“ kann sogar zwei bis drei Jahre dauern – die Verbindung hält dafür allerdings ein ganzes Rabenleben.

5. Selbstrespekt und Prinzipien

Doch nicht nur die Gefühle für unseren Partner und die Angst vor Konsequenzen sind für uns Gründe, nicht untreu zu werden. Auch unsere Prinzipien und Vorstellungen von dem Menschen, der wir sein wollen, halten uns davon ab, den Menschen an unserer Seite zu hintergehen. Denn was sagt das über uns aus, wenn wir unseren Partner betrügen? Was haben unsere Versprechen, unser Wort, dann überhaupt noch für eine Bedeutung? Und ist Betrug nicht einfach nur feige? Wollen wir eine Beziehung beenden, wollen wir das mit Anstand und Würde für alle Beteiligten. Was außerdem zwangsläufig mit dem Betrug einhergeht, ist das schlechte Gewissen. Die Qual, dass die Tat auffliegen könnte. Am Ende lieben wir eben nicht nur unseren Partner, sondern auch uns selbst zu sehr, als dass wir untreu werden würden.

Weitere interessante Beiträge