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Ich habe angefangen, wieder an die große Liebe zu glauben

Eine große Liebe kann ganz klein beginnen, und sich mit der Zeit immer mehr steigern. Auch aus seicht plätschernden Dates kann eine sprudelnde Quelle werden, vielleicht sogar ein mitreißender Fluss, der an manchen Stellen über das Ufer tritt. Nur, weil es ein paar ruhige Phasen gab, in denen im Liebesleben nicht viel passiert ist, bedeutet das nicht, dass man keine große Liebe mehr finden wird. Das musste ich nur eben wieder lernen, hatte ich es doch irgendwie verdrängt, beiseitegeschoben, aufgrund von schlechten Erfahrungen vielleicht auch einfach aufgegeben.

Die große Liebe, das bedeutet längst nicht mehr, dass eine Beziehung ewig hält. Aber eben, dass die Liebe pur ist und echt und bedingungslos, nicht geprägt von Abhängigkeiten oder Ängsten, die man vielleicht bei Menschen gespürt hat, die nur eine Liebe waren, aber keine große.

Ich habe angefangen, wieder an die große Liebe zu glauben. Weil ich mit einem Menschen zusammen bin, der mich so nimmt, wie ich bin. Und den ich so nehmen kann, wie er ist. Der mich immer ich sein lässt, aber uns auch als wir voll akzeptiert. Der mir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt, ohne mich von sich abhängig zu machen. Mit dem ich berauscht sein kann, aber auch ganz nüchtern.

Ich hatte aufgehört, an die große Liebe zu glauben, weil ich vergessen hatte, wie es sich anfühlt, richtig groß verliebt zu sein. Inzwischen weiß ich, dass man das nie tun sollte, also aufhören, an die große Liebe zu glauben. Im Gegenteil: Man sollte immer daran glauben, selbst in Zeiten, in denen es unmöglich scheint. Denn die Fähigkeit, an die große Liebe zu glauben, gibt uns Kraft. Sie ermöglicht uns, die Liebe zu schenken, die wir alle uns wünschen. Und das ist eine wundervolle Eigenschaft.

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Über den Autor/die Autorin

Jana Seelig

Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.