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So hört der Partner endlich auf ständig zu meckern

Ein meckernder Partner kann auf Dauer nicht nur zermürbend sein, sondern die Beziehung regelrecht zerstören. Wer ständiger Kritik ausgesetzt ist, hat irgendwann die Schnauze voll. Doch „Zurück-Meckern“ heizt die Stimmung nur noch mehr an. Wir verraten Ihnen, wie Sie aus dem Teufelskreis der Kritik ausbrechen und es schaffen, dass Ihr Partner endlich aufhört zu meckern

Dauernörgler und Meckerziegen finden sich in vielen Partnerschaften. Und mit höchster Sorgfalt folgen sie ihrem Drang, alles auseinanderzunehmen, zu zerpflücken und nach Strich und Faden zu kritisieren. Das Dauernörgeln beginnt bereits am Morgen, wenn die Nacht mal wieder einfach nur „für die Katz“ war, setzt sich beim Zeitunglesen fort, bei dem jede Schlagzeile wie ein persönlicher Affront gewertet wird und überträgt sich dann auch auf den Rest der Welt, sobald der Vollzeit-Kritiker das Haus verlässt. Allein dafür muss mancher Partner schon sehr viel Ausdauer und Geduld an den Tag legen.

Kritischer wird es allerdings dann, wenn das Meckern sich gegen den Partner und somit auch gegen die Beziehung richtet. Wer einen meckernden Partner daheim hat, weiß, dass jeder Versuch zu kontern oder zu besänftigen ständig in Streit ausartet. Es entsteht so eine Negativspirale, aus der es eigentlich keinen Ausweg zu geben scheint.

Wir wollen Ihnen verraten, wie Sie es dennoch schaffen, aus dem Sog der Nörgelitis auszubrechen und die negative Energie so umzulenken, dass Ihr Partner endlich aufhört ständig zu meckern.

Die destruktive Macht des Meckerns: Was steckt dahinter?

Niemand ist perfekt und jeder macht mal Fehler. Gerade zu Beginn einer Beziehung müssen zwei Menschen sich aufeinander einschwingen und hier und da auch Kompromisse eingehen. Da sind kleine Sticheleien schon mal an der Tagesordnung, bis man erkennt, wie man bestimmte Hürden gemeinsam nehmen kann. Kritik am Partner kann jedoch äußerst destruktiv sein, wenn sie chronisch wird und sie anfängt, dauerhaft zu nerven. Das hat einen ganz konkreten Effekt: Andauernde Kritik wertet einerseits das Verhalten des Partners ab und fordert ihn andererseits dazu auf, sich den eigenen Grundsätzen und Wertvorstellungen zu unterwerfen. Sie rührt von einer unerfüllten Erwartungshaltung des Kritisierenden her. Dauerhaftes Meckern kann sich wie ein latenter Veränderungszwang über den kritisierten Partner stülpen und sorgt so für ein gereiztes Negativklima.

Wie kann man aber dennoch Kritik äußern, ohne dass gleich einer der beiden Partner an die Decke geht?

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Über den Autor/die Autorin

Florian Schwartz

Während seines Theater- und Musikwissenschaftsstudiums in München hat Florian Schwartz bereits die menschlichen Lebens- und Liebesdramen eingängig studiert. Nach seiner Ausbildung zum Provokativen Coach am DIP (Deutsches Institut für Provokative Therapie – www.provokativ.com) weiß er auch bestens, mit den Komödien und Tragödien des Alltags umzugehen. Die wilde Mischung aus Improvisation und liebevoller Provokation ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beratungen. Denn ohne Humor geht es einfach nicht. Und den bekommen seine Klienten dick aufs Brot geschmiert.