Kosename „Baby“: Warum Frauen es lieben, wenn Mann sie so nennt

Frauen lieben es, wenn ihr Partner sie mit dem Kosenamen „Baby“ anspricht – zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie der Harvard University. Doch warum ist das so?

„Baby“ als Kosename? Hierzulande ist er tatsächlich nicht ganz so häufig wie beispielsweise in den USA. Laut einer Parship-Umfrage nennen die meisten Männer in Deutschland ihre Partnerin „Schatz“. Auf Platz zwei des Kosenamen-Rankings schafft es „Hase“. „Baby“ benutzen dagegen nur drei Prozent der Befragten für ihre Liebste. Und dennoch, so eine Studie der Harvard University, sollen (viele) Frauen es lieben, wenn Mann sie „Baby“ nennt.

Doch warum nennen einige Männer ihre Partnerin überhaupt „Baby“?

Kuschelhormon begünstigt „Baby“ als Kosename

Leichte Bedeutungsunterschiede hin oder her, der Kosenamene „Baby“ unterscheidet sich nicht wesentlich von vielen anderen beliebten Namen für die Liebste. Und genau darin liegt auch die wissenschaftliche Begründung, warum Frauen den Kosenamen „Baby“ laut der erwähnten Studie lieben sollen. Denn „Hase“, „Baby“ und „Maus“ verbindet vor allem eins – es sind Begriffe, mit denen wir automatisch etwas Positives bzw. Niedliches verbinden (Personen mit einer Nagetierphobie mal ausgenommen).

Wie die Wissenschaftler herausgefunden haben, schüttet das Gehirn von Frauen vermehrt das Glücks- und Kuschelhormon Oxytocin aus, wenn der Mann sie mit dem Spitznamen „Baby“ anspricht. Dieses wird im Übrigen auch nach einem Orgasmus ausgeschüttet, sorgt für eine stärkere Verbundenheit zwischen Menschen und reduziert dazu noch Stress. Es ist quasi eine Art Happy-Hormon. Kein Wunder, dass die Probandinnen der Harvard Studie es liebten, wenn sie mit dem Kosenamen „Baby“ bedacht wurden.

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