Der perfekte Hochzeitsgast sollte diese Dinge unbedingt lassen

Fehler, die man als Hochzeitsgast begehen kann, gibt es einige. Aber wenn man vorher das Einmaleins des Hochzeits-Knigges kennt, dann sollte es keine Probleme geben. Welche das sind? Wir haben die sieben allerwichtigsten Regeln zusammengestellt

Die wichtigsten Hochzeits-Etiketten

Hiermit oute ich mich offiziell als größten Hochzeitsfan der Welt! Egal, ob eine pompöse Schlosshochzeit, eine legere Gartenparty oder eine abgefahrene Megasause … so ein großer Tag ist immer etwas Besonderes. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vor etwa 15 Jahren die allererste Einladung in meinen Briefkasten flatterte und ich völlig überfordert war. Was soll ich nur schenken? Was anziehen? Und mit wem unterhalte ich mich die ganze Zeit?

Fragen über Fragen, die Sie sich auch stellen? Zu Recht, denn als Hochzeitsgast kann man in der Tat in ein paar Fettnäpfchen treten. Damit Ihnen das nicht passiert, kommen hier ein paar Tipps und Tricks, wie Sie einen rundum guten Eindruck hinterlassen. 

7 Fehler, die Hochzeitsgäste vermeiden sollten:

1. Die Zu- oder Absage nicht rechtzeitig geben 

Auf Einladungskarten findet man oft in einer Ecke die Abkürzung „u.A.w.g.“ vor einem Datum stehen. Das bedeutet nicht „unreife Ananas wird geliefert“, sondern „um Antwort wird gebeten“ und das Datum ist demnach auch kein Liefertermin, sondern die Deadline für eine Zu- oder Absage. Und die sollte man ernst nehmen, oder wollen Sie, dass das Brautpaar – das mit den Vorbereitungen schon genug um die Ohren hat – Ihnen hinterherrennen muss? Außerdem kann es auch sein, dass es für die fixe Budgetierung, Raummiete oder Caterer-Infos eine Deadline gibt und dafür braucht es eben die finale Gästeanzahl. 

2. Überraschungsgäste zur Hochzeit mitbringen 

Wenn auf der Einladungskarte nicht explizit steht, dass Sie eine Begleitung mitbringen dürfen, dann müssen Sie das in der Regel hinnehmen. Sind Sie jedoch seit längerer Zeit in einer festen Beziehung, verlobt oder mittlerweile sogar verheiratet, dann können Sie vorsichtig nachfragen, wie es denn mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner aussieht. Ein Date zur Hochzeit mitzubringen, nur weil Sie nicht allein dorthin wollen, ist nicht in Ordnung. Stellen Sie sich vor, das würden alle machen. Dann würden plötzlich unzählige Plus-Ones auf einem Fest rumlaufen, von denen die Gastgeber keine Ahnung haben, wer sie sind. Das kann nicht nur finanziell eine Belastung werden, sondern auch den privaten Rahmen erschüttern. 

3. Zu spät auf der Hochzeit auftauchen 

Es ist mir einmal passiert, dass ich einfach keinen Parkplatz gefunden habe und somit nur drei Sekunden vor dem großen Einzug der Braut angerauscht kam und mich noch schnell an ihr vorbeigemogelt habe. Das passiert mir nie wieder. Lieber sitze ich eine halbe Stunde in der Location und drehe Däumchen. Es ist respektlos, an einem so wichtigen Tag zu spät zu kommen und womöglich Unruhe in die Hochzeitsgesellschaft zu bringen. Wer den Einzug, das Ja-Wort oder eine Rede nicht mitbekommt, der verpasst etwas Wichtiges. Wenn es in Ihrer Hand liegt (manchmal kann man wirklich nichts machen!), pünktlich zu sein, dann geben Sie Ihr Bestes. 


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