Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an:
per WhatsApp oder per E-Mail!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!

Folgen Sie uns jetzt auf WhatsApp!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Warum ich mein Date (zunächst) nicht auf Partys mitnehme

Die ersten Dates sind etwas sehr Intimes. Zwei Menschen, die sich treffen und ausloten wollen, ob sie zusammen passen und ob aus ihnen mehr werden könnte, das ist schon sehr persönlich. Die Idee, den neuen Kontakt auf eine Party mitzunehmen, findet beziehungsweise-Autor Thorsten Wittke ziemlich abwegig

Deshalb käme ich niemals auf die Idee, eine potentielle Mrs. Right in der Kennenlernphase mit auf eine Party zu meinen Freunden zu schleppen. Genauso wie ich es ablehnen würde, sie zu einer solchen Party oder einem Familienfest zu begleiten. Ich würde mich da unwohl fühlen. Spätestens wenn mich – in einem Worst-Case-Szenario – einer ihrer Onkel beiseitenehmen würde, um in Erfahrung zu bringen, wann denn der ersehnte Nachwuchs zu erwarten wäre, hätte ich schwer damit zu ringen, nicht die Flucht zu ergreifen. Familiäre Peinlichkeiten würde ich ihr gerne ersparen.

Interessant fände ich bei einem solchen Anlass, wenn man beim ersten Date feststellt, dass es gemeinsame Bekannte gibt. Dann wäre eine Party sicher eine entspannte Angelegenheit, weil das sagt, man liegt vermutlich auf einer ähnlichen Wellenlänger. Ein so glücklicher Zufall wäre allerdings wie ein Sechser im Lotto und könnte schon fast als Zeichen des Schicksals angesehen werden.

Ohne Gebrauchsanweisung mute ich niemandem meinen inneren Kreis zu

Viele sagen, dass Familie und Freunde eine sehr wichtige Komponente im Beziehungsleben sind und einen großen Raum einnehmen. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Aber ohne eine Gebrauchsanweisung würde ich niemandem meinen inneren Kreis zumuten. Klar, nirgendwo bin ich echter als dort. Aber ich singe auch unter der Dusche die Lieder aus Disney-Filmen, laut und falsch, und das ist auch nichts, was ich beim ersten Date preisgebe. Das kann sie gerne nach der ersten gemeinsam verbrachten Nacht erfahren, aber keinen Moment eher.

Es gibt Sachen, mit denen geht man nicht hausieren, auch wenn sie nichts Schlimmes sind. Von meinen – nennen wir sie mal verschrobenen – Eigenheiten muss die potentielle Zukünftige nicht auf einer Party erfahren. Erst recht nicht, wenn meine Freunde oder eventuell anwesende Ex-Freundinnen mich damit aufziehen wollen. Sie würden das vermutlich nicht mal böse finden, sondern sogar witzig. Aber auf jemanden, der sich noch in der Überlegensphase befindet, ob er überhaupt was mit mir anfangen will, möchte ich diesen Haufen, der zu mir gehört und den ich sehr mag, dann doch noch nicht loslassen. Das wäre nicht fair.

Seite 1 2
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Thorsten Wittke

Thorsten Wittke ist in Essen geboren, aufgewachsen und liebt das Ruhrgebiet. Er hat erst spät mit dem Schreiben begonnen, vorher studierte er BWL und hat in der freien Wirtschaft gearbeitet. Heute bloggt er über seine Sicht auf die Welt und arbeitet an seinem ersten Buch. Er ist Single und seine Leidenschaften sind das Reisen, Kino, Theater und der Triathlonsport.