Diese Leere im Bett

Während wir schlafen, liefern wir uns aus

Neben einer Person einzuschlafen, ist etwas Besonderes. Abgesehen davon, dass eine intensive Nähe wie die im Nachtquartier erst einmal zugelassen werden muss, liefert man sich während des Schlafes sozusagen aus. Wir fangen an, komische Geräusche zu machen, schlagen um uns, oder erzählen wirr. Eine Möglichkeit, das zu kontrollieren, entfällt, sobald wir ins Land der Träume verschwinden. Es stellt also einen Vertrauensbeweis dar, wenn ich jemanden neben mir schlafen lasse. Ganz uneigennützig tue ich das natürlich nicht. Ob geschlechtsbedingt oder nicht, ich friere vor allem im Winter selbst mit Winterdecke und Schlafanzug. Eine 37 Grad warme Heizung neben mir zu haben, schützt mich sozusagen vor dem Erfrierungstot. Ebenfalls kann ich nicht verleugnen, dass ich zu Albträumen neige. Zombies, Weltuntergang, eine kranke Katze, all das lässt mich regelmäßig aus dem Schlaf schrecken. Welch Luxus ist es dann, neben sich zu greifen und zu spüren, dass man nicht allein ist. Dieser Luxus ist leider nicht jedem vergönnt.


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