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Einsam zu zweit

Eine Beziehung ist dazu da, dass zwei Menschen einander lieben, schätzen und respektieren. Sind diese Dinge nicht mehr gegeben, fühlt man sich selbst in Zweisamkeit einsam. Unsere Gastautorin Helena Muhm erzählt vom schrecklichen Gefühl der Einsamkeit innerhalb einer Beziehung

Der verstorbene Schauspieler Robin Williams sagte einst „Früher dachte ich, das Schlimmste was im Leben passieren könnte, ist am Ende ganz allein zu sein. Ist es nicht. Das Schlimmste im Leben ist, am Ende mit Menschen zu sein, welche dir das Gefühl von Alleine sein geben.“ Ich teile Williams‘ Meinung, denn leider musste ich bereits selbst erfahren, wie zermürbend es ist, sich in einer Beziehung allein gelassen und einsam zu fühlen. Mit meinem Artikel möchte ich Ihnen vermitteln, wodurch dieses Gefühl ausgelöst wurde und wie es sich anfühlte.

Das erste Mal überkam mich dieses Gefühl der Einsamkeit nach nur drei Monaten als mein damaliger Partner und ich auf Teneriffa Urlaub machten. Es war ein leicht bewölkter, windiger Tag und die Wellen tobten. Schon von weitem konnte man die rote Fahne sehen, die es strengstens verbot, im Meer schwimmen zu gehen. Mein Partner wollte sich dennoch in die Fluten stürzen. Ich machte mir Sorgen, aber er ignorierte meinen besorgten Appell und hüpfte vergnügt in die tosenden Wellen. Ich blieb allein am Strand zurück und schielte alle zehn Sekunden aufs Meer. Da saß ich nun mit meinen Sorgen und es fühlte sich richtig mies an, dass er mich nicht ernst genommen oder Verständnis gezeigt hatte. Solchen Situationen war ich im Laufe der Beziehung des Öfteren ausgesetzt. Er kletterte Bäume und sogar Felswände hinauf, während ich daneben stand und Angst um ihn hatte. War er verabredet und kam später nach Hause als geplant, sagte er in vielen Fällen nicht einmal Bescheid, während ich im Bett lag und mir Gedanken machte, dass etwas passiert sein könnte.

Wird man vom Partner/der Partnerin mit Sorgen allein gelassen, macht das unglaublich einsam, denn eine Partnerschaft ist meines Erachtens nach dazu da, Sorgen zu verringern, indem man sie miteinander teilt. Und da ist es ganz egal, ob es sich um persönlichen Kummer, Probleme in der Partnerschaft oder Ängste in Bezug auf den Partner handelt.

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Über den Autor/die Autorin

Helena Muhm

Helena zog es 2011 nach Kassel, wo sie ein Studium in Germanistik und Anglistik absolvierte. Seitdem lebt und liebt sie in der nordhessischen Stadt. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. In ihren Geschichten ist das Thema Liebe immer präsent, denn die junge Frau findet, dass es nichts Schöneres gibt, als Schmetterlinge im Bauch.