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Du warst noch nicht so weit

Ein vielversprechender Anfang, langsame Annäherung und intensive Gefühle. Aber sein Herz, das noch nicht den letzten Verlust verarbeitet hat, kann sich nicht für eine neue Liebe öffnen. Unsere anonyme Autorin zieht lieber den Schlussstrich, als verletzt zu werden

Halloween. Die Wahl zwischen Club-, Tanz- und Karaoke-Bar. Ich habe mich von meinen Freunden überreden lassen, in die Bar zu gehen. Obwohl ich lieber in den Club wollte. Natürlich sind wir verkleidet losmarschiert. Ich ging als Broken Doll. Wir hatten die ersten Drinks bestellt, da sah ich dich neben mir den Gang vorbeigehen. Im Blut befleckten Anzug.

Irgendwas hat dieser kurze Augenblick mit mir gemacht. Ihr habt euch gegenüber an den Tisch gesetzt. Und im Laufe des Abends musste ich einfach ständig zu dir schauen. Dein Blick auf die Tanzfläche und dein süßes Lächeln haben mich total verzaubert. Da lief auf einmal mein Kumpel zu dir und sprach dich an. Er fragte, ob du in einer Beziehung bist, weil eine Freundin dich toll finden würde. Du sagtest, dass die Freundin dich gerne ansprechen könnte.

Mir war das ungeheuerlich peinlich. Was würdest du wohl von mir denken? Ich wollte nur noch weg. Und irgendwie wollte ich aber auch dableiben. Bei dir. Aber wir zogen uns an und sind nach Hause. Ich war so verdammt traurig, dich zurückzulassen. Ich dachte, dass du vielleicht mein Traummann hättest sein könntest.

Die Tage vergingen. Immer wieder musste ich an dich denken. ich habe mich so geärgert, warum hatte ich dich nicht angesprochen?

Eine Woche später postete die Bar Fotos der Halloween-Party. Mit oder ohne Verkleidung: Ich sehe manchmal so unvorteilhaft aus, ich musste schauen, ob ich irgendwo zu sehen war. Und da warst du wieder! Auf einem dieser Fotos. Und nur eine Person hatte dieses Foto geliked: du!

Nach ein paar Nachrichten hin und her verabredeten wir uns eine Woche später in einer Bar über den Dächern Berlins. Du sahst genauso aus, wie ich dich in Erinnerung hatte. Du erzähltest mir, dass du im Trennungsjahr lebst, dass du eine kleine Tochter hast mit einer Frau, mit der du zehn Jahre zusammen warst.

Das war ein Schock für mich. Und mein Verstand sagte mir, dass ich die Beine in die Hand nehmen und so schnell wie möglich laufen sollte. Doch der Abend war wunderschön mit dir. Du schriebst mir, du würdest mich gerne wiedersehen und ich war happy.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!