Was will ich eigentlich?

Freundschaft oder Beziehung? Das ist hier die Frage. Besonders in der Dating-Phase. Wie findet man das aber heraus?

Denn die größte Frage, die hier in meinem Kopf umher spukt: Tut mir dieser Mensch als Partner gut? Kann er mich emotional stützen? Oder schadet es mir eher, wenn ich mich auf ihn einlasse? Um das herauszufinden, lasse ich diese Phase des Datens gerne eine Zeit vor sich hinplätschern. So lange hänge ich halt zwischen Freundschaft und Beziehung irgendwo in der Mitte. Man könnte diese Zeit mit dem Status „ungewiss“ wohl auch als „Freundschaft Plus“ bezeichnen.

Eigentlich ist es egal, was daraus wird, wenn man sich mag und sich in den Momenten der Zweisamkeit wohlfühlt. Irgendwann wird der Punkt schon kommen, an dem man sich sicher ist, was das ist. Dann sollte man das aber auch unmittelbar ansprechen, damit alle Fronten geklärt sind.

Was wird einem da eigentlich klar?

Jeder projiziert in eine Beziehung seine eigenen Werte und stellt hohe Erwartungen daran. Natürlich auf beiden Seiten. Die Frage ist also nicht nur, was man selbst von seinem Partner, sondern auch was der Partner von einem selbst erwartet? Kann man die Erwartungen des Gegenübers erfüllen? Meist wird das innerhalb einiger Gespräche recht deutlich, was beide Seiten von einer Beziehung – und voneinander – erwarten. Die Erwartungen an eine Freundschaft sind in der Regel wesentlich geringer als die an eine Beziehung.

Wie viel ist man aber bereit, in diesen Menschen zu investieren? Eine Beziehung bedeutet deutlich mehr Aufwand als eine Freundschaft. Ist dieser eine Mensch das wert? Wenn ja: toll! Falls nicht: auch nicht schlimm! Vielleicht denken ja beide ähnlich. Keine falsche Scheu, wer die Dinge offen anspricht, kann nur gewinnen! Entweder einen Freund oder einen Partner. Und beides ist doch schön, oder nicht?

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