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Was nur findet er an so einer Frau? Das passt doch gar nicht!

Nicht hübsch genug für ihn? Es heißt zwar, alle Männer achten vor allem auf Äußerlichkeiten, aber ganz so stimmt das nicht, wie beziehungsweise-Autorin Christiane Lénard untersucht hat

Neulich mit einer guten Freundin beim Italiener um die Ecke. Wir redeten über Beziehungen, im Allgemeinen und Speziellen. Wie immer halt. Sie erzählte mir von ihrem Bruder. Schöner Mann, beruflich erfolgreich, viel unterwegs, großer Freundeskreis, super beliebt usw., usw. Aber: Er sucht sich immer Frauen aus, die viel weniger attraktiv sind als er selbst. Das ist noch nie gut gegangen.

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Was nach irgendwelchen objektiven Kriterien und Standards so ist, muss noch lange nicht so gesehen und empfunden werden. Aber und das ist hier der entscheidende Punkt, er, also der Bruder, findet die Frauen auch nicht attraktiv. Und er sagt es so. Die Frauen finden das weniger gut. Verständlicherweise. Und gehen dann. Meistens jedenfalls.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Eigentlich ist es in den meisten Fällen so, dass in Partnerschaften beide ähnlich attraktiv sind. Gutaussehende Frauen wollen und finden gutaussehende Männer. Durchschnittlich attraktive Frauen fühlen sich mit durchschnittlich attraktiven Männern wohl. Das ist auch eine gute Wahl, denn es funktioniert am besten. Sagt auch die Wissenschaft. Damit ist die Attraktivität nicht nur bei der Kontaktaufnahme wichtig, sondern auch in langfristig ausgerichteten Beziehungen. Eine Rolle spielen dabei die Mechanismen des „Partnermarktes“, z.B. die Anzahl und Qualität der als solche eingeschätzten Konkurrenten in Hinblick auf den eigenen Marktwert und die Verfügbarkeit der als ähnlich (attraktiv) wahrgenommenen Partner.

Wenn anderes als Äußerliches wichtiger ist

Nur manchmal trifft man auf Paare, deren Attraktivität sich sehr unterscheidet. Dafür hat die Wissenschaft auch eine Erklärung (1). Bei Paaren, die sich, lange bevor sie ein Paar wurden, kannten und befreundet waren, rücken andere Faktoren als die Attraktivität in den Vordergrund. Diese spielen zwar auch bei allen anderen Paaren eine Rolle, jedoch werden sie in der Kennenlernphase oft nicht gesehen. Man kennt sich, man schätzt sich wegen des gegenseitigen Vertrauens, des Humors, des Miteinander Reden Könnens, gemeinsamer Interessen und vor allem der gleichen Ansichten. Das verbindet. Da rückt das Aussehen in den Hintergrund. So wie es auch in langjährigen Partnerschaften ist.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Lénard

Christiane Lénard studierte Psychologie und Soziologie und leitete seit 2010 die wissenschaftliche Abteilung von Parship. Als Matchmaking Expertin weiß sie alles darüber, wer mit wem und warum wie gut zusammenpasst. Ansonsten versucht die Wahlhamburgerin ihre beiden Kinder und ihren Ehemann davon zu überzeugen, wie großartig es ist, im Dauerregen spazieren zu gehen. Da dies in der Regel erfolglos bleibt, vertreiben Sie sich stattdessen die Zeit damit, skurrile Interior- und Designläden aufzuspüren.