Alpha war gestern – heute gehört Beta-Männern unser Herz!

Ein starker Alpha-Mann, der direkt sagt und zeigt, was er will, das imponiert uns Frauen bis heute und wir finden das ultrasexy. Omega-Typen verbinden wir hingegen eher mit Losern, Weicheiern und Faulenzern. Stereotypen-Denken hilft anfänglich noch beim Kennenlernen, beim Einordnen und Verstehen des Anderen, kann aber auf Dauer, gerade in längeren Partnerschaften, nicht der Realität standhalten. Das musste ich am eigenen Leib verstehen lernen, schließlich bin ich selbst alphamäßig: also dominant, selbstbewusst, unabhängig. Daran zerbrach dann auch das Glück mit dem klassischen Alpha. Denn wir, die neuen, modernen Frauen, aber auch die Männer von heute, sind eigentlich auf Balance in der Beziehung aus. Es zählt vor allem der Mix aus Geben und Nehmen. In einer funktionierenden Beziehung sind beide Partner darauf fokussiert, den anderen zu unterstützen. Respekt im Umgang miteinander lautet der tragende Pfeiler einer modernen Beziehung. Wer dabei mal Alpha und wer mal Beta ist, spielt keine Rolle. Beide Partner wechseln sich hier ab. Es gilt, die Bedürfnisse des Partners ernst zu nehmen und darauf zu achten, was er zwischen den Zeilen sagt.

Perfekt geeignet für dieses Beziehungs-Handling ist der moderne Beta-Mann. Er ist souverän und lässt starke Frauen so sein, wie sie sind. Dabei bleibt er selbst ein echter Kerl. Auch wenn Beta zunächst nach zweiter Klasse klingt, verbirgt sich hinter dieser neuen Männer-Generation eine getunte Version des Alphas. Der Beta-Typ lässt den Alpha-Mann zunehmend alt und schwach aussehen, er ist ihm sogar überlegen, weil er sich von starken, selbstbewussten Frauen nicht bedroht fühlt.

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