So gehen Sie mit Lustlosigkeit in der Beziehung um

Lustlos durch Stress

Viele meiner Zuschauer sind stark durch die Medien und Erwartungshaltungen anderer beeinflusst. An ihren Fragen und Kommentaren erkenne ich vor allem Verunsicherung und Stress. Sie sind stets darauf bedacht, all den vermeintlichen Anforderungen gerecht zu werden. Ist es da nicht mehr als selbstverständlich, dass das Spuren hinterlässt?

Zeitmangel, Stress und Ablenkung von außen führt uns weg von unserem Inneren. Doch genau das ist der Schlüssel: Der Fokus auf unser Innenleben und unsere wahren Schätze. Hier finden wir all das, was uns als Person wirklich ausmacht. Hier liegen die Konzepte davon, was uns gefällt und Lust bereitet.

Bei MIR anfangen

Der erste Schritt raus aus der Lustlos-Spirale ist das Bewusstmachen und Innehalten. Den Blick nach innen richten und sich fragen: „Was bereitet mir wirklich Lust? Wo in meinem Körper spüre ich Lust?“ Danach erst kann der Bezug nach außen erfolgen. Im Sinne Zussmans kann es helfen, sich wirkliche Qualitätszeit füreinander einzuräumen.

Dazu gehört auch, keinerlei Ablenkung von außen zuzulassen, sondern dem Partner die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Das Handy und der Fernseher bleiben aus, schon bleibt viel mehr Zeit für ein wirkliches Miteinander. Für viele Paare kann das sehr ungewohnt sein. Hier hilft eine Kontinuität, damit es zu einer Selbstverständlichkeit wird.

Die nächsten Schritte

Paare, die die Lustlosigkeit weniger auf einen Mangel an emotionaler Nähe, sondern mehr auf Routine und Langeweile zurückführen, sollten raus aus dem Alltag. Mit dem Partner ungewöhnliche Dinge, Abenteuer erleben, sorgt für Hormonausschüttungen. Dadurch wird wieder Spannung und damit eine höhere Anziehung zwischen den Partnern erzeugt.

Wetten, dass danach keiner mehr eine Migräne vortäuscht?

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