Sexualität genießen lernen – mit diesen 5 Tipps zurück zur Lust

3. Statt Lustkiller Stress: Der Reiz des Neuen

Es erfordert vielleicht ein bisschen Mut, aber nicht für jeden ist Blümchensex bis ans Lebensende der richtige Weg. Probieren Sie mit Ihrem Partner neue Stellungen aus und nehmen Sie es mit einem Augenzwinkern, wenn etwas nicht so gut klappt. Einige Entspannungstipps vor dem Sex sind natürlich Massagen und sanfte Berührungen, aber auch eine Augenbinde und verschiedene Sex-Toys können das gemeinsame Empfinden steigern und Sie die Sexualität genießen lernen lassen. Oder haben Sie schon mal an einen anderen Raum in Ihrer Wohnung gedacht als das Schlafzimmer oder einen gänzlich anderen Ort? Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probieren geht über Studieren. Und wenn was nicht klappt, ist es auch nicht weiter schlimm. Es gibt noch genug andere Möglichkeiten. Sex trotz Stress zu haben heißt aber nicht, sich zu überladen. Also jeder in seinem Tempo.

Extra-Tipp: Bauen Sie im Alltag kleine Liebkosungen ein, die Sie beide schon mal in Stimmung bringen. Wenn Sie schon am frühen Nachmittag ein wenig in Fahrt kommen, kann sich die Lust bis in den Abend hinein steigern.

4. Sich selbst kennenlernen

Für viele ist der eigene Körper ein Mysterium. Daher sollten Sie sich selbst und Ihren Partner mitsamt den individuellen Wünschen und Neigungen genauer erkunden. Bauen Sie Wissen über den eigenen Körper und Orgasmen auf, trainieren Sie Ihren Beckenboden, geben Sie eigenen Phantasien und Wünschen Raum und erkunden dadurch die ganze Welt der Sexualität. Sie sollen Lust und Sex bewusst genießen können und dafür die richtigen Knöpfe bei sich – und auch bei Ihrem Partner – kennen.

Extra-Tipp: Auch die Selbstliebe ist wichtig, um Sexualität genießen zu lernen. Wenn Sie mit sich selbst und Ihrem Körper im Reinen sind, können Sie sich fallen lassen und dem Akt komplett hingeben. Ihr Partner liebt Sie mit allen Unperfektheiten, den charmanten Ecken und den groben Kanten – und Sex ist ein Ausdruck von Liebe und kein reiner Lustakt.

5. Kommunikation ist der Schlüssel

Mittlerweile klingt es abgedroschen, aber in vielen Partnerschaften kommt die Kommunikation zu kurz. Ja, es erfordert Mut, offen über die eigene Sexualität, Wünsche und auch Ängste zu sprechen. Aber für eine funktionierende Beziehung ist es zwingend notwendig, dass Sie auf Augenhöhe miteinander reden. Scham ist in einer Liebesbeziehung nicht vonnöten. Sie müssen akzeptieren, dass guter Sex auch Arbeit bedeutet, dass Sie es als gemeinsames Projekt sehen und geduldig bleiben. Da ist miteinander reden unabdinglich. Nur so kann auch der elendige Leistungsdruck bekämpft werden – denn nicht alles im Bett kann und muss klappen. Die Kommunikation ist der Schlüssel, um körperlich und emotional entspannen zu können.

Entspannter Sex: Mit Geduld zum Ziel

Sexbremse Stress adé: Es gibt kein Standardrezept für guten Sex; immer das Gleiche zu essen ist aber auf Dauer langweilig. Deswegen gilt es immer wieder gemeinsam mit Ihrem Partner zu reflektieren, wo Sie in Sachen Sexleben gerade stehen und wohin der Weg führen soll. Dabei sollten Sie sich immer wieder neu erkunden und im Anschluss gar neu erfinden. Und wenn es trotz der Tipps und aller Anstrengung mal nicht klappt: Ist auch okay. Sex kann wundervoll sein, muss aber nicht jedes Mal eines der sieben Weltwunder ersetzen. Wir leben in keinem Hochglanz-Porno. Und eine Weile gehen Sie und Ihr Partner noch gemeinsam durchs Leben. Genug Zeit, die Sexualität genießen zu lernen gibt es also in jedem Fall.

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