Sei kein Seestern

Viele Frauen liegen beim Sex einfach nur so da – ohne Einsatz zu zeigen. Augen zu und durch. Dabei ist es gar nicht so schwer, als Frau beim Sex aktiver zu werden

Stellen Sie sich vor, Ihr Liebster würde beim Sex einfach nur so da liegen, die Arme hinter dem Kopf verschränken und sagen: Los Schatz, mach mal! „Unverschämtheit“ würden Sie dann vermutlich denken. Tja, und genau so geht es leider vielen Männern, wenn Ihre Angebetete sich einfach nur bequem hinlegt, und sich auf dem Rücken liegend beglücken lässt, aber sonst nicht viel Einsatz zeigt. In den sozialen Medien gibt es dafür sogar mittlerweile einen Begriff, den „Seestern“. Sie liegt da, bereit „genommen“ zu werden, macht aber sonst nicht viel, während er sich abrackert und ordentlich ins Schwitzen kommt.

Das Problem: Er kommt sich blöd vor

Das Problem an der Sache ist, dass Mann in diesem Moment schnell den Eindruck bekommt, dass Sie das alles nur für ihn tun, aber in Wirklichkeit überhaupt keine Lust haben. Ein schnelles Nümmerchen und gut ist. Doch wie wir alle wissen, haben auch Männer Gefühle und – sagen wir es, wie es ist – sie kommen sich dabei total blöd vor. Wenn man dann nicht über das Thema spricht, ist im Bett schnell Flaute angesagt, und das möchte doch schließlich keiner, oder?

Aktiver werden – aber wie?

Viele Frauen denken, dass sie im Bett sonstwas veranstalten müssten. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Es geht dabei vielmehr um das Schaffen von Intimität und einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Ein guter Anfang ist schon mal der Austausch von simplen Streicheleinheiten beim Sex. Küssen und streicheln Sie ihn, wenn Sie miteinander in den Laken landen. Haare, Schultern, Nacken, Po – schon die kleinsten, zarten Berührungen zeigen ihm, dass Sie gerade ebenso bei der Sache sind, wie er und es genießen, gerade mit ihm zusammen zu sein.

Niemand muss zum Akrobaten werden

Ein ebenso großer Mythos ist, dass Männer von ihren Liebsten erwarten, beim Sex durch sämtliche Stellungen des Kamasutras zu turnen. Nicht umsonst gehört die Missionarsstellung zu den liebsten aller Stellungen. Und auch wenn Sie dabei auf dem Rücken liegen und theoretisch den passiven Part einnehmen, können Sie durchaus aktiv werden – und zwar mit dem simplen Festklammern Ihrer Beine um Po und Hüften des Mannes. Dadurch kommen sich Ihre Körper um ein Vielfaches näher und Sie können Druck und Geschwindigkeit mitsteuern und so einen Teil der Kontrolle übernehmen. Simpel, aber wirkungsvoll. Und: Sie machen garantiert nicht den „Seestern“, der einfach unbeteiligt da liegt und sich beglücken lässt.

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