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Was eine Beziehung wirklich ausmacht: Emotionale Sicherheit

Emotionale Sicherheit ist ein Grundpfeiler jeder Paar-Beziehung. Wir verraten Ihnen, wieso sie so wichtig ist

„Nie sollst du mich befragen!“, sang schon Schwanenritter Lohengrin in Richard Wagners gleichnamiger Oper. Dahinter steckt eine klare Absicht des Helden: Hier will sich jemand nicht erst langatmig erklären, sondern über seine Gefühle verstanden werden. Misstrauen und Mangel an emotionaler Sicherheit führen auf der Bühne schließlich auch zum tragischen Bruch des Haupt-Paares. Im wahren Leben ist das häufig nicht anders.

Sich emotional geborgen zu fühlen, ist eine der wesentlichen Säulen einer gut funktionierenden Partnerschaft. Wir möchten mit dem Partner nicht nur unsere Gedanken austauschen und über Meinungen diskutieren können, sondern auch von der eigenen Gefühlswelt erzählen. Da wir in Herzensangelegenheiten weitaus sensibler und „irrationaler“ agieren, zeigt sich gerade anhand des Levels an empfundener emotionaler Sicherheit, ob die Beziehung stabil ist oder sich auf Glatteis bewegt.

Doch was macht emotionale Sicherheit in Beziehungen überhaupt aus? Woran erkennen wir sie und wie können wir sie beeinflussen?

Vertrauen ist das A und O

Ob Sie sich in einer Beziehung auch emotional sicher fühlen, zeigt sich daran, dass Sie einen innerlich freien und entspannten Umgang mit Ihrem Partner pflegen. Sie sind in allem authentisch und haben keine Scheu, offen über ihre Gefühle, Verletzungen und Sehnsüchte zu sprechen. Kurz: Sie öffnen Ihr Herz vor ihm/ihr vollständig, ganz ohne Ängste.

Einen Mangel an emotionaler Geborgenheit erkennen Sie in einer Beziehung daran, dass Ihr Partner eine defensive Abwehrhaltung an den Tag legt. Diese führe zu einer unausgewogenen Beziehung, so der US-Psychologe John Gottman. Wenn wir uns emotional unsicher fühlen, werden wir wahre Meister darin, unser Innenleben wie ein Ritter mit dem Schwert zu verteidigen. Das kann sich in Kritik, Schuldzuweisungen oder auch echter Ablehnung äußern. Gleichzeitig laufen wir dabei auch Gefahr, die Gefühle und Bedürfnisse des Partners auszublenden, um die eigene Unsicherheit zu überdecken.

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