Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Kitchen Couple: Herbstzeit ist Genießerzeit

Ob auf den Feldern, auf dem Wochenmarkt oder beim Floristen – wo man derzeit auch hinsieht, leuchten uns Kürbisse in zahlreichen Variationen entgegen. Kein Wunder, denn jetzt sind die köstlichen Herbststars erntereif. Gastautorin Constanze de Sousa verrät uns ihr Lieblingrezept

Nicht nur zu Halloween sind Kürbis-Rezepte der Hit. Gekocht, gebacken oder gegrillt – Kürbissorten wie Hokkaido, Muskatkürbis, Butternut & Co. sind herrlich vielseitig einsetzbar, ohne dass es langweilig wird. Insgesamt gibt es über 800 Sorten, aber Achtung: Zierkürbisse eignen sich nicht zum Verzehr! Kürbisse sind kalorienarm (nur 18 kcal pro 100 Gramm), fettarm (0,1 g pro 100 Gramm) und sättigend. Deshalb eignen sie sich besonders gut für alle, die auf ihre Figur achten wollen. Darüber hinaus enthalten sie eine große Menge an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und Zink, viele B-Vitamine sowie Vitamin A, C, D und E. Die gesunden Leckerbissen sind eine prima Waffe in der kalten Jahreszeit gegen anschleichende Erkältungen.

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass der Kürbis unbeschädigt ist, leicht hohl klingt und einen verholzten Stiel hat. Ein Kürbis ohne Stiel trocknet relativ schnell aus. Ein kleinerer Kürbis ist in den meisten Fällen ausreichend. Zudem hat er ein festes und nicht so faseriges Fleisch und ist im Geschmack intensiver. Bei den meisten Sorten ist die Schale nicht genießbar, weil sie schwer verdaulich ist oder bitter schmeckt. Mit einer Ausnahme: der Hokkaido-Kürbis, welcher mittlerweile zur beliebtesten Kochsorte avanciert ist. Der kleine Pfundskerl stammt von der gleichnamigen japanischen Insel Hokkaido. Diese Sorte ist mit einem Gewicht von etwa einem bis zwei Kilogramm relativ klein. Seine Schale ist meist orange, manchmal auch dunkelgrün. Das feste, faserarme Fruchtfleisch hat einen leicht nussigen Geschmack, der an Esskastanien erinnert. Im Gegensatz zu all den anderen Kürbissorten muss der Hokkaido-Kürbis vor dem Verzehr nicht von seiner Schale befreit werden. Das macht die Handhabung und das Kochen unkompliziert und ihn zu unserem absoluten Lieblingskürbis und zum Hauptdarsteller unseres Herbstrezeptes.

Gerade wenn es draußen grau, kalt und ungemütlich wird, gibt es nichts Besseres, als sich mit einer gesunden und vor allem schmackhaften Kürbissuppe von innen aufzuwärmen.

Kürbissuppenrezepte gibt es zwar viele – doch wir haben eine Variante kreiert, die einerseits einfach zu zweit nachzukochen ist, andererseits durch einen simplen Clou wesentlich raffinierter und interessanter schmeckt als der gängige Klassiker, den man jetzt häufig auf den Speisekarten der Restaurants findet. Statt den Hokkaido-Kürbis einfach kleinzuhacken und im Topf zu kochen, rösten wir die Herbstfrucht im Backofen vorher an. So verleihen Sie dem Gericht eine rauchige Note. Exotisch-fruchtig und vor allem gesund wird unsere Suppe durch die Zugabe von Kokosmilch statt Sahne, ein paar frischen Äpfeln und Birnen, etwas Ingwer, Urwald-Pfeffer sowie unserem Grünkohl-Sesam-Topping. Danach werden Sie Ihren Liebsten garantiert keine andere Variante mehr servieren wollen.

Simple Kürbissuppe mit Rauchnote

Rezept für 2 Personen

Zutaten:

Für die Suppe
Ca. 1 kg Hokkaido-Kürbis
1x 400 g Dose Kokosmilch
250 g Elstar-Äpfel und /oder Birnen
100-200 ml Cider oder naturtrüber Apfelsaft
1-2 cm frischer Ingwer
2 Schalotten
1 frische Chilischote
2 Zehen Knoblauch
500-750 ml Gemüsebrühe (je nachdem, wie sämig Sie die Suppe haben möchten)
Kokos- oder Olivenöl zum Anbraten
Salz, Urwald-Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt

Für das Topping
300 g Grünkohl oder frischen Blattspinat
2 El Sesamkerne
1 Knoblauchzehe
1 El Olivenöl
Prise Salz

Zubereitung für zwei Köche:

Koch 1:

1. Zuerst den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C).
2. Hokkaido-Kürbisse halbieren, entkernen und die Schnittstellen mit etwas Olivenöl bestreichen. Mit den Schnittstellen nach unten auf ein Backblech legen und im Ofen 25-30 Minuten goldbraun rösten.
3. In der Zwischenzeit Kokos- oder Olivenöl in einem großen Kochtopf erhitzen. Den klein geschnittenen Ingwer, die Chilischote, die Schalotten und den Knoblauch scharf anbraten, anschließend die Äpfel/Birnen-Stücke dazugeben. Danach die Hitze etwas reduzieren und alles bei geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
4. Nun Gewürze wie Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt nach Belieben hinzufügen und alles weitere 2 Minuten im Kochtopf schmoren. Dabei ab und zu umrühren.
5. Jetzt mit der Brühe angießen und den gerösteten Kürbis hinzufügen. Alles auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen und regelmäßig durchrühren.
6. Danach mit einen Stabmixer die Suppe fein pürieren.
7. Anschließend die Kokosmilch hinzufügen und gegebenenfalls mit etwas Salz, Pfeffer und etwas Cider bzw. naturtrübem Apfelsaft nachwürzen. Die Suppe danach noch einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und ruhen lassen.
8. Koch 1 hat jetzt ausreichend Zeit für die Tischdeko. Wie wäre es mal mit einem kleinen Tablett voller kleiner Zierkürbisse (nicht essbar) in der Tischmitte anstatt eines klassischen Blumenstraußes als Tafelschmuck? Dazu noch ein paar hübsche Windlichter und schlichte Leinenservietten – fertig ist die Herbsttafel.

Koch 2:

1. Die frische Chilischote waschen, aufschneiden, die weißen Kerne herauslösen und die Schote klein schneiden.
2. Nun Schalotten, Ingwer, Knoblauch sowie Äpfel/ Birnen schälen und nach Belieben klein schneiden. Die Stücke dürfen generell etwas gröber sein, da am Ende alles zusammen im Kochtopf püriert wird.
3. Den gerösteten Kürbis aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Der Kürbis sollte nun schön weich sein und fast von selbst auseinanderfallen. Ansonsten mit einem Messer oder Löffel in grobe Stücke zerkleinern und für Koch 1 bereit stellen.
4. Endlich Zeit für Zärtlichkeit. Koch 2 darf Koch 1 jetzt liebevoll küssen oder knuddeln. Dazu am besten gemeinsam mit einem köstlichen Tropfen Wein anstoßen.
5. Koch 2 trägt die Verantwortung für das Topping. Dazu Sesamkerne 2-3 Minuten goldbraun in einer Pfanne anrösten. Dabei stehen bleiben und regelmäßig umrühren, die Kerne verbrennen sehr leicht! Die gerösteten Sesamkerne in einer kleinen Schüssel beiseite stellen.
6. In die heiße Pfanne Olivenöl und gehackten Knoblauch geben. Ca. 2 Minuten anschwitzen. Anschließend den gewaschenen Grünkohl oder Blattspinat hinzufügen, mit einer Prise Salz würzen und ein paar Minuten dämpfen. Zum Schluss die gerösteten Sesamsamen dazugeben.
7. Die verzehrwarme Suppe in hübsche Teller oder Schalen geben, jeweils mit dem Grünkohl-Sesam-Topping und etwas buntem Urwald-Pfeffer verzieren.

Et voilà – bon appétit!

Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Constanze de Sousa

Das Herz der Hamburger Modejournalistin schlägt für die schönen und genussvollen Dinge im Leben. Um ihr Händchen für gutes Design, ausgefallene Ideen und tolle Shopping-Locations wird die Redakteurin nicht nur von ihren Kollegen beneidet. Mit viel Liebe zum Detail schreibt und produziert sie Interior-, Fashion-, Food-, Reise- und Lifestyle-Stories für verschiedene Print- und Online-Magazine.