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Phantomschmerz oder Liebe?

Sicher tut es meinem Ego gut, wenn eine attraktive junge Frau sich von mir führen lässt. Manchmal würde ich diesen Moment noch eine Weile verlängern wollen. Abgesehen davon, dass fast jede Besucherin in Begleitung kommt, fehlt die Zeit, um eine Art Flirt anzufangen. Das Balancieren auf der „Plank“ dauert nur einige Minuten. Es gibt auch die Option, am Ende des Balkens durch einen Schritt zur Seite den freien Fall zu simulieren. Merkwürdig wie viele diesen Kick erleben möchten, was manchmal nicht ohne lautes Schreien vor einem amüsierten Publikum passiert.

Mehr lieben mehr leiden

Wenn alle Besucher gegangen sind, überlege ich auf dem Nachhauseweg, warum ich einige Hände in meinem Leben nicht festhalten konnte. Mein gebrochenes Herz erholte sich jedes Mal am schnellsten, wenn ich mich neu verliebte. Es half mir, mit der Vergangenheit abzuschließen, was mir diesmal noch nicht wirklich gelungen ist.

Ich weiß nicht mehr, wie es sich anfühlt, einen Menschen – der mir gestern noch fremd war – jeden Tag zu vermissen. Ich möchte mich nicht damit abfinden, nachts nur noch allein in meinem Bett zu schlafen. Ich bin innerlich davon überzeugt, dass ich nicht verlernt habe zu lieben. Vielleicht ergibt sich eine neue Begegnung in dem Augenblick, wenn ich es am wenigsten erwarte. Für mich macht es Sinn, seine – meistens zu hohen – Erwartungen immer wieder zu hinterfragen.

Es ist schwierig, den richtigen Weg zu wählen, um sich von Altlasten zu befreien und sich wieder mehr zu öffnen. Auch wenn wir in Zeiten des Online-Datings leben, existiert da draußen noch eine andere Welt. Ich möchte nicht, bei meiner Suche nach einer Partnerin nur von Algorithmen abhängig werden. Falls mehr lieben auch mehr leiden bedeuten sollte, dann gehe ich auf jeden Fall dieses Risiko ein.

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Über den Autor/die Autorin

Jonathan Bern

Jonathan Bern ist teils in Deutschland und teils in Frankreich aufgewachsen. Seine Wahlheimat bleibt Nizza, wo er mit 17 auf die merkwürdige Idee kam, einen Magister in Germanistik zu machen. In dieser Zeit schrieb er einen Artikel für die renommierteste französische Zeitung "Le Monde" und beschloss Journalist zu werden. Die Zeitung, bei der er einen Job fand, musste nach einem Jahr Konkurs anmelden und so landete er bei einer Airline, um seine Miete zu zahlen. Seitdem träumt er davon, irgendwann ein Buch zu schreiben..