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Nach der Trennung: Nur nicht die Beziehung idealisieren!

Schöne Erlebnisse prägen sich besser ein als negative

Solche Anwandlungen sind reine Nostalgie und damit stehe ich nicht alleine da. Es ist Teil der menschlichen Natur, dass sich die guten Erlebnisse der Vergangenheit viel besser einprägen als die schlechten. Unser Gehirn holt sich auf diesem Weg die Bestätigung, dass die Entscheidungen der Vergangenheit die richtigen waren. So hält es mich auch offen für weitere Beziehungen. Würde ich mich permanent an die miesen Zeiten meines Beziehungslebens erinnern, hätte ich vermutlich dermaßen die Nase voll davon, dass ich mich niemals wieder auf eine Partnerschaft einlassen würde.

Es ist auch völlig normal, dass ich mich zu Vertrautem hingezogen fühle, vor allem nach einem schiefgelaufenen Date. Wenn ich mit völlig neuen Anforderungen konfrontiert wurde, die sich als noch dramatischer darstellen als die, die ich hinter mir gelassen habe. Menschen neigen in solchen Momenten dazu, sich lieber nach bekanntem Elend zu sehnen, als etwas Neues und Unbekanntes zu wagen.

Dieser Mechanismus hat aber auch Vorteile, wenn man ihn nur konstruktiv für sich nutzt.

Das Positive hat auf keinen Fall das Negative überwogen …

Es ist o.k., die positiven Erinnerungen zuzulassen. Sie können mich dazu bringen, nachzudenken und Sicherheit zu gewinnen. Darüber, was ich wirklich will und was ich mir von meiner nächsten Partnerin wünsche. Das ist von grundlegender Bedeutung und lässt mich vielleicht den nächsten Schritt besser überlegen, bevor ich ihn mache.

Genauso wichtig ist es aber, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass das Positive nicht das Negative überwogen hat. Es ist ja nicht so, dass man sich aus Lust und Laune heraus getrennt hat.

Aus diesen Erkenntnissen kann ich mir eine Liste erstellen, die auch beinhaltet, was ich definitiv nicht mehr möchte oder was mir nicht guttut, um das in Zukunft zu vermeiden. So kann ich diese Erinnerungen für mich nutzen, auch weil ich weiß, dass die Melancholie mit der Zeit abnehmen und verschwinden wird, spätestens wenn ich mich wieder verliebe und in eine neue, schöne Geschichte starte.

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Über den Autor/die Autorin

Thorsten Wittke

Thorsten Wittke ist in Essen geboren, aufgewachsen und liebt das Ruhrgebiet. Er hat erst spät mit dem Schreiben begonnen, vorher studierte er BWL und hat in der freien Wirtschaft gearbeitet. Heute bloggt er über seine Sicht auf die Welt und arbeitet an seinem ersten Buch. Er ist Single und seine Leidenschaften sind das Reisen, Kino, Theater und der Triathlonsport.