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„Im Endeffekt hat man nichts zu verlieren!“ – Interview mit der Newcomerin AreZou

Seit Jahren macht sie schon Musik, doch ihr fehlte der Mut, ihre Zeilen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Nun hat sie den Sprung ins kalte Wasser gewagt und das mit Erfolg: „Irgendwann Vielleicht“ ist AreZous erste eigene Single (ab sofort überall erhältlich)

Wir wollten mehr über die Newcomerin und ihren Hintergrund erfahren und haben ihr ein paar Fragen über ihren Song und die Liebe gestellt.

Hallo AreZou! Vielen Dank, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir sind sehr gespannt, mehr über dich und deine Musik zu erfahren, denn dein erster Song hat uns schon beim ersten Anhören begeistert.

Awww… Es freut mich wirklich sehr, das zu hören! Vielen Dank!

In einem Satz: Warum machst du Musik?

Weil Musik für mich die schönste Form von Selbstausdruck ist.

Was bedeutet Musik für dich?

Die Musik ist in erster Linie (m)ein Ventil. Sie hilft mir, Lebensumstände zu verarbeiten und zu reflektieren. Und ist in diesem Zusammenhang Therapeut und Medizin zugleich. Durch die Musik öffne ich Seiten an mir, die in unserer schnelllebigen digitalen Welt sonst nicht zum Vorschein kommen würden.

Und wie fühlst du dich mit der Entscheidung, deine Musik nun öffentlich zu machen?

Der Gedanke ist zum Teil immer noch befremdlich, gleichzeitig aber auch befreiend. Da sich ein Teil von mir sich schon lange danach sehnte, meine Musik endlich „in die Welt zu tragen“.

Was genau ist die Message deines Songs „Irgendwann Vielleicht“?

Der Song „Irgendwann Vielleicht“ handelt von einer Generation, die dem Optimierungswahn verfallen ist – und nicht mehr in der Lage ist, klare Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Mit diesem Song möchte ich in erster Linie das Verhalten unserer Gesellschaft spiegeln, in der Hoffnung, den einen oder anderen Menschen zum Nachdenken anzuregen.

Hat der Song autobiographische Züge? Erzählt er von deinen Erfahrungen?

Zum Teil ja. Es fließen sowohl eigene Erfahrungswerte, als auch die Erfahrungswerte meiner Freunde und Bekannten mit ein. Die gesamte Dating-Kultur hat sich seit der Digitalisierung, und vor allem seit der Erfindung von Plattformen wie Tinder, komplett gewandelt. Früher wäre es mir nie in den Sinn gekommen, beim Kennenlernen mehrgleisig zu fahren. Auch heute tue ich mich noch schwer damit, da mir Loyalität enorm wichtig ist. Das Skurrile an der ganzen Sache ist aber, dass es uns trotz der zahlreichen Dating-Möglichkeiten sehr viel schwerer fällt, uns auf jemanden einzulassen. Gerade WEIL die Auswahl so groß ist. Diese Erkenntnis war für mich wie ein „Aha-Erlebnis“ und hat mich letztendlich dazu veranlasst, diesen Song zu schreiben.

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