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Was hilft bei Broken-Heart-Syndrom?

Nach der Trennung kommt das Glück. Nach 19 Jahren steht Meshel Laurie vor den Scherben ihrer Ehe. Mit Buddha gelingt es ihr, den Liebeskummer zu meistern. Ein Auszug aus dem ersten Ratgeber für Getrennte, der auf buddhistische Konzepte zurückgreift

Wir verändern uns, ständig, – weshalb Buddha auch davon sprach, dass es das »Ich« nicht gibt. Es gibt kein definitives Ich, weil ich mich in jeder Sekunde verändere, ebenso wie alle anderen und alles andere. Deshalb müssen wir auch alles, uns eingeschlossen, regelmäßig hinterfragen. Dann stellt sich oft heraus, dass wir uns auf eine frühere Situation beziehen, darauf, wie sie war, nicht, wie sie jetzt ist. Und haben dann das Gefühl, plötzlich eine andere, für unsere Umgebung unverständliche Sprache zu sprechen.

Die Leere gehört zu den komplexesten Vorstellungen des Buddhismus, machen Sie sich also nichts daraus, wenn sie Ihnen zunächst unverständlich erscheint. Mein Rat: Denken Sie nicht zu viel, und hoffen Sie darauf, dass sich alles irgendwann zusammenfügt. Das hat bei mir funktioniert und klappt bei Ihnen bestimmt auch.

Es ist gar nicht so verwunderlich, immer wieder anzunehmen, dass alles so bleibt, wie es war. Wir leben in einer komplexen und sich ständig verändernden Welt, in der wir unablässig mit Informationen überschüttet werden. Um damit fertig zu werden, beschließen wir, im Wesentlichen schon zu wissen, was um uns herum vorgeht, und ihm keine Aufmerksamkeit zu schenken.

Dieses Beispiel kennen Sie wahrscheinlich schon aus dem Internet:

Finde den den FEHLER! 123456789

Natürlich ist der Fehler der, dass das Wort »den« zweimal im Satz auftaucht. Das Rätsel spielt mit der Tatsache, dass wir häufig nur einen flüchtigen Blick auf etwas werfen, um es dann in Sekundenschnelle aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit zu beurteilen und dann rasch zum nächsten Informationsbruchteil überzugehen.

Wir neigen dazu, uns auf Eindrücke zu verlassen, statt etwas jedes Mal von Neuem eingehend zu betrachten. Diese Angewohnheit spart uns viel Zeit und Mühe, enthält uns aber differenzierte Informationen über die Welt und die Menschen um uns herum vor.

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Über den Autor/die Autorin

Meshel Laurie

Meshel Laurie ist zweifache Mutter und praktizierende Buddhistin. Nach einer schweren Trennung dominierten Einsamkeit, Angst, Hass und Schmerz ihr Leben. Heute ist sie zufriedener als je zuvor – und möchte möglichst vielen Frauen zeigen, wie sie es geschafft hat, wieder glücklich zu werden.