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Warum unsere Beziehungen enden und nicht scheitern

Das Ende einer Beziehung ist nicht gleichzusetzen mit Scheitern

Der Grund dafür, dass dieses Wort Scheitern benutzt wird, ist die falsche Erwartungshaltung an die Beziehung oder auch an die Ehe. Es gibt eine feste Definition für eine erfolgreiche Ehe oder Beziehung. Die Beziehung oder die Ehe sollen für die Ewigkeit sein, am besten bis zum Tod. Das ist eine recht schöne und romantische Vorstellung, die manchmal auch realisiert wird. Doch so ganz ist das nicht im Sinne der Liebe.

Wenn ich eine Beziehung eingehe, dann ist es primär aus Liebe. Ich teile mit meinem Partner schöne Augenblicke, gründe eventuell eine Familie und genieße das gemeinsame Leben in vollen Zügen. Ich teile mein Leben mit meinem Partner.

Was vergessen wird, ist die Tatsache, dass ich während der Beziehung auch eine Entwicklung mit dem Partner an meiner Seite mache. Ich verändere mich während der Beziehung. Diese Entwicklung ist das eigentlich Wertvolle an der Beziehung und auch der Sinn einer Beziehung. Ich lerne Neues und ich lerne ganz neue Seiten auch an mir kennen. Ja, der Partner kann sogar einige Talente aufdecken, die ich gar nicht an mir kannte.

Der eigene Partner kann manchmal der beste Lehrer und Mentor sein, wenn es natürlich der richtige Partner ist. Diese Art der Beziehung holt das Beste aus mir heraus. Doch was passiert, wenn ich oder auch der Partner „ausgelernt“ haben, wenn es genug ist?

In einigen Beziehungen geht die Entwicklung stets weiter. Diese Entwicklung bringt neuen Schwung in die Beziehung. Diese Beziehungen halten tatsächlich sehr lange, auch bis zum Tod. Doch in manchen Beziehungen geht diese Entwicklung nicht weiter, diese Entwicklung hat ein Ende erreicht. Hier ist etwas geschehen: Die Beziehung ist nicht gescheitert, sondern sie ist beendet!

Manchmal bleibt die Entwicklung sogar ganz aus, und dann stellt sich die Frage: Beziehung beenden oder die Beziehung am Leben erhalten? Natürlich kann die Beziehung dann fortgeführt werden, aber dann ist es eine Beziehung ohne Entwicklung und mit einem höheren Krisenpotenzial. In diesen Beziehungen passiert meistens nicht mehr viel. Es ist mehr ein Koexistieren. Solche Beziehungen kommen einer Versklavung gleich, es macht keinen Spaß mehr zusammen zu sein.

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Über den Autor/die Autorin

Patrycja Olszak ist Sex-&Beziehungscoach sowie Buchautorin in Berlin. Sie war jahrelang Projektmanagerin in Konzernen bis sie Ihre Berufung in den Projekten der Liebe: den Beziehungen gefunden hat.