Mit diesem einen Tipp fällt lieben leichter auch in schwierigen Momenten

Im Strafrecht unterscheidet man zwischen fahrlässigen und vorsätzlichen Handlungen. Ein wichtiger Unterschied auch in der Arena der Liebe

Zu Konflikten kommt es, wenn die Partner unterschiedliche Bedürfnisse haben, die sich scheinbar nur erfüllen lassen, wenn einer zurücksteckt oder beide ihr eigenes Ding durchziehen. In der Rangelei um eine Lösung verletzen sich die Partner auch schon mal. Kompromisse bedeuten, dass kein Partner all das bekommen hat, was er wollte. Tauschgeschäfte bedeuten mal Verzicht, mal Erfüllung. Das trotzige Kind bricht dann durch. Selbst Erwachsene können – wenn auch nur im Geiste – mit dem Fuß aufstapfen, wenn sie die Süßigkeiten nicht bekommen, die sie jetzt !!! aber bitte haben wollen. Wer sich an eine solche Situation nicht erinnern kann (oder mag), wartet einfach das nächste Mal im Supermarkt an der Kasse solange, bis die Verkaufsstrategie der Quängelware funktioniert und die sonst so zauberhafte Grundschülerin mit dem Katzen-Hootie schreiend eine Tüte Weingummi umklammert, als ginge es um ihr Leben.

In Erwachsenen geht es gar nicht so viel anders zu als in Kindern, wenn sie nicht bekommen, was sie denken, das ihnen zusteht. Logik spielt dabei keine Rolle. Diese Abläufe sind uns durch die Evolution tief einprogrammiert. Nehmen Sie mal Ihrem Haustier das Futter aus dem Napf. Da werden Sie keine Dankbarkeit spüren für die unzähligen Male zuvor, an denen Sie gefüttert haben – aber Zähne und Krallen und empörtes Geschrei. Enttäuschung und Verzicht sind Dinge, mit denen unser Urinstinkt Überleben nicht gut zurecht kommt. Reste davon verspüren Sie, wenn Ihr Partner etwas tat, dass Ihre Bedürfnisse leider gar nicht berücksichtigte.

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