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Diese vier Kommunikationswerkzeuge beeinflussen die Liebe

Um Entschuldigung bitten und sich bedanken auf der einen Seite, Beschuldigungen und Prahlerei auf der anderen: Das sind vier „Kommunikationswerkzeuge“, die einen starken Einfluss auf die Qualität einer Beziehung haben – zum Positiven oder aber Negativen!

Für das menschliche Zusammenleben ist Kommunikation vital. Vor allem in Beziehungen nimmt sie eine elementare Rolle ein, da das gemeinsame Leben auf Absprachen beruht und auch Konflikte sich sonst nicht lösen lassen. Doch oftmals schwingt zwischen den Zeilen mehr mit, als wir es uns im ersten Moment denken – und das sollte im Umgang mit Ihrem Partner immer auch bedacht werden. Wir haben uns für Sie die vier wichtigsten Kommunikationswerkzeuge und ihre Wirkung in einer Partnerschaft angesehen.

Liebe vermitteln durch Kommunikation

Laut psychologischen Erkenntnissen gibt es vier zentrale Kommunikationswerkzeuge, die unser Miteinander prägen:

Der Grund, warum diese Arten der Kommunikationen in Beziehungen eine zentrale Rolle einnehmen, ist einfach: Bei allen schwingt etwas mit, das so eventuell gar nicht vermittelt werden möchte und bei dem Verantwortung verschoben wird. Unser Hirn bewertet – und so können wir uns dem „zwischen den Zeilen lesen“ kaum verwehren. Doch sehen wir uns das doch mal genauer an:

1. Um Entschuldigung bitten

Konflikte zwischen Menschen sind selten vermeidbar – und gerade in einer aufgeheizten Streitsituation neigen Partner dazu, etwas über die Stränge zu schlagen. Natürlich ist dann eine Entschuldigung angebracht, denn sie zeigt, dass Sie fürsorglich sind und an Ihren Partner denken. Doch wer sich allzu oft entschuldigt, kann in eine Falle tappen: Das „Tut mir leid“ verkommt dann zur reinen Floskel, Schwäche und Inkompetenz schwingen mit. Das liegt daran, dass sich in einer Entschuldigung immer auch das Eingeständnis von Fehlern verbirgt. Sie geben zu, dass Sie sich getäuscht oder falsch verhalten haben, nehmen eine defensive Rolle ein.

Was tun? Gerade in einer Paarbeziehung sollten Sie sich keine Gedanken um Schwäche machen. Ihr Partner ist immer für Sie da. Die Liebe ist Ihr fester Anker, der Ort, an dem Sie einfach Sie selbst sein können. Eine ehrliche Entschuldigung zeigt zudem auch Stärke. Sie übernehmen bewusst Verantwortung für Ihr Handeln und ermöglichen es, Vertrauen aufzubauen. Ihr Partner ist Ihnen wichtig – und mit einer Entschuldigung zeigen Sie, dass Sie Ihr eigenes Verhalten reflektieren, einordnen und die Empfindungen Ihres Gegenübers ernst nehmen können.

2. Sich bedanken

Schon kleine Kinder bekommen es beigebracht: „Bitte“ und „Danke“ sind Zauberwörter in der menschlichen Kommunikation. Aber wie auch das häufige Entschuldigen schwingt beim Danke laut Psychologie immer auch ein wenig Unterwürfigkeit und Inkompetenz mit – denn Sie zeigen eine Abhängigkeit von Ihrem Partner. Gleichzeitig wirken Sie großzügig, wenig hochmütig und unterstreichen Ihre Wertschätzung für die kleinen und großen Gesten des Alltags.

Was tun? Wir plädieren für das Danke sagen! Meistens kommt Dankbarkeit im Alltag nämlich zu kurz. Es ist immer auch eine Frage der Dosis – wer sich ständig bedankt, wird schnell nicht mehr ernst genommen. Aber: Vor allem in der Beziehung scheint vieles selbstverständlich oder wird sogar gefordert – ein nettes und ernst gemeintes Danke kann der Freude über gewisse Taten oder Worte Nachdruck verleihen. Ein Danke heißt auch, dass Sie Ihren Partner mit all seinen Facetten wahrnehmen und ihn respektieren. Sie sollten sich also Selbstverständliches vergegenwärtigen – und sich bedanken!

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Über den Autor/die Autorin

Jana Weinberg

Kommunikation liegt der gebürtigen Münchnerin wortwörtlich am Herzen, reflektiert und einfühlsam schreibt sie über die Liebe und die Lust und lebt als freie Autorin im Süden Deutschlands. Reisen, Hundevideos auf Instagram und italienisches Essen gehören zu ihren größten Hobbys, ein Tag ohne Genuss und Leidenschaft scheint ihr daher fremd.