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5 Beziehungsfallen, die Partner mit geringem Selbstwertgefühl gerne aufstellen

Verlustangst aufgrund eines geringen Selbstwertgefühls bewirkt oft, dass Betroffene anfangen, ihre Partner subtil zu manipulieren. Besser also, man kennt ihre Strategien

Menschen mit geringem Selbstwertgefühl neigen in Beziehungen oft zu ausgeprägter Verlustangst. Auch wenn ihre Partnerschaft bestens läuft, hegen sie schnell Zweifel, können sie ihr Glück gar nicht recht fassen. Eine destruktive innere Stimme flüstert ihnen beharrlich ein: Du bist diese Beziehung gar nicht wert! Du wirst noch dein blaues Wunder erleben! Du wirst verlassen werden! Um einen vermeintlich drohenden Verlust zu verhindern, bedienen sie sich – überwiegend unbewusst – verschiedener Strategien, die sich aus zwei Gründen als Beziehungsfallen bezeichnen lassen: einerseits, weil der Partner in sie tappen kann, aber nicht muss (wenn sie rechtzeitig erkannt werden); andererseits, weil sie, wenn sie erfolgreich zuschnappen, die Beziehung gefährden. Insbesondere wenn Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin deutliche Merkmale von Verlustängstlichkeit zeigt, sollten Sie die folgenden fünf Beziehungsfallen unbedingt kennen:

1. Die Isolationsfalle: Du gehörst mir allein

Eine sehr beliebte Falle verlustängstlicher Menschen ist die Isolationsfalle. Der Partner wird dabei von seinem früheren sozialen Umfeld getrennt, etwa durch einen erzwungenen Umzug in eine fremde Stadt oder sogar die offene Aufforderung, sich zukünftig nicht mehr mit alten Freunden oder Familienmitgliedern zu treffen („Die tun dir nicht gut, bleib lieber zuhause!“). Vermeintliche Destabilisierer der Beziehung werden so aus dem Weg geschafft.

Konsequenz: Lässt man sich hierauf ein, wächst schrittweise auch die eigene Abhängigkeit vom Partner. Freunde und Familie können einem nicht mehr den „Kopf waschen“; das Weltbild des Partners dominiert bald auch das eigene. Es ist kein Zufall, dass sich auch Sekten gerne dieser Strategie bedienen.

2. Die Symbiose-Falle: Wir zwei – mehr braucht es nicht

Noch raffinierter als die Isolationsfalle ist die Symbiose-Falle: Der Partner betont immer wieder, man ergänze sich derart gut, dass man niemand anderen mehr im Leben benötige. Motto: Wir zwei … gegen den Rest der Welt!

Konsequenz: Man lässt sich auf eine starke Co-Abhängigkeit ein und errichtet gemeinsam ein Kartenhaus, das eines Tages in sich zusammenstürzen muss. Denn: Die perfekte (Zweier-)Symbiose, aus der wir alles beziehen können, was wir für ein glückliches und erfülltes Leben brauchen, kann es niemals geben. Jeder Mensch braucht auch „Nahrung“ von außerhalb der Paar-Beziehung.

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