Kino-Tipp: „Astrid“

Der Film „Astrid“ startet am 6. Dezember. Eine wunderbare Verfilmung der Jugendjahre von Astrid Lindgren. Freuen Sie sich auf eine internationale Produktion über die berühmteste Kinderbuchautorin der Welt

„Wie kann man nur sein Kind weggeben?“ Wenn Kinder in einer Pflegefamilie betreut werden, ist das von außen nicht unbedingt nachvollziehbar. Ohne die Gründe für das „Warum“ zu kennen, werden da Vorurteile geschürt, die es allen Beteiligten schwermachen: Dem Kind, weil es sich fortgestoßen fühlt, der Pflegefamilie, die sich tagtäglich in seiner Elternrolle behaupten muss und natürlich den leiblichen Eltern, die sich mit Sicherheit nur schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen haben oder entschließen mussten. Denn so gibt es leider nachvollziehbare „Darums“, die einen Menschen dazu zwingen, sein Kind aus den Händen zu geben.

So wie bei Astrid Lindgren, der Kinderbuchautorin, die wir wohl alle seit unserer frühesten Kindheit kennen und lieben, weil sie uns mit ihren wunderbaren Geschichten beim Zubettgehen begleitet und für viele unvergessliche Taschenlampenmomente unter der Bettdecke gesorgt hat.

Ob Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter oder die Kinder von Bullerbü – wer wollte nicht noch heimlich weiterlesen, obwohl man schon längst schlafen sollte?


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