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Akademikerinnen bekommen mehr Babys

Die Geburtenrate bei Akademikerinnen steigt. Studie zeigt Wirkung von Elterngeld und Tagesstättenplätzen

Jahrelang wurde gejammert, dass die Geburtenrate in Deutschland so niedrig sei. Weshalb so wenig Nachwuchs? Nun scheint sich der Trend (zumindest ein wenig) zu drehen…

Sozialwissenschaftler vom Wiesbadener Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung haben Folgendes herausgefunden 1:

  • Bei Akademikerinnen stieg die geschätzte Geburtenrate von 1,26 Kindern für die Jahre 2000 bis 2006 über 1,37 Kinder für die Jahre 2008-2010 auf 1,41 Kinder im Jahr 2011. Die Kinderzahl von Akademikerinnen hat also um 0,15 Kinder zugenommen.
  • Familien mit Babys sind heute finanziell besser gestellt als vor der Elterngeldreform. Besonders profitieren dabei ältere, gut gebildete Mütter. Weil das Elterngeld damit eine eher späte Mutterschaft belohnt, sei es wahrscheinlich, so die Autoren der Studie, dass durch die Reform der ohnehin existente Trend zur späten Geburt noch verstärkt wird.

In allen anderen Bildungsgruppen ließ sich dagegen keine ähnliche Entwicklung ausmachen. Damit haben die Akademikerinnen die mittlere Bildungsschicht (Lehre und/oder Hochschulreife) bei den Kinderzahlen eingeholt – nachdem sie lange die geringsten Geburtenraten hatten.


1 Quelle: Bujard, M. und J. Passet: Wirkungen des Elterngelds auf Einkommen und Fertilität. Zeitschrift für Familienforschung 25(2013)2, 212-237.

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