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Wenn es weh tut, ist es keine Liebe

Auch wenn es zwischen ihnen nur vier Monate waren, brauchte unsere anonyme Autorin doch viel länger, um alles und um ihn zu verarbeiten. Ein bewegender Abschiedsbrief mit einer starken Botschaft

Ich möchte mich von dir verabschieden, damit ich dich endlich loslassen kann. Da du mir aber die Chance auf ein klärendes Gespräch verwehrst, muss ich irgendwie versuchen anders abzuschließen. Darum dieser Brief, damit ich mir den ganzen Schmerz, die Wut, die Enttäuschung, die Verzweiflung, aber auch die Hoffnung von der Seele schreiben kann. Ich weiß, dass ich mich in den vier Monaten unserer Beziehung nicht immer richtig verhalten habe, aber ich war und bin so mutig und höre in mich hinein, um herauszufinden, warum ich so handle oder reagiere, wie ich reagiere. Deshalb habe ich dir auch den ersten langen Brief geschrieben, indem ich mich dir total geöffnet habe. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie einer anderen Person so offenbart.

Und was tust du? Du trittst meine Verletzbarkeit mit Füßen. Eine Woche, nachdem du gesagt hattest, du möchtest mir zusammen sein, brichst du ohne jede Erklärung den Kontakt ab und ignorierst mich. Ich habe dir natürlich geglaubt, weil ich an uns geglaubt habe. Auch deine Aussage, dass du die drei letzten Nächte in einem T-Shirt, das nach mir gerochen hat, geschlafen hast, und dass es dich vor Sehnsucht nach mir fast wahnsinnig gemacht hat, hat mein Herz höher schlagen lassen. Und jetzt verhältst du dich schlimmer als mein Ex vor dir, obwohl du gesagt hast, du bist nicht wie er und würdest mich nicht verletzten. Aber das was du machst, ist noch viel schlimmer. Mein Ex hatte wenigstens den Mut dazu zu sagen: „Sorry, ist nicht. Wir passen nicht zusammen.“ Aber du hast nicht den A***** in der Hose zu sagen, was Sache ist. Lieber versteckst du dich hinter Ausreden oder Schweigen, bist zu keinem Treffen bereit.

Ist dir eigentlich klar oder bewusst, dass du mein Herz gebrochen hast und mich so verletzt hast, wie noch nie jemand in meinem ganzen Leben zuvor? Du wusstest von Anfang an, wie schwer es mir fällt, mich zu öffnen. Und du selbst weißt nur zu gut, wie weh es tut, verletzt zu werden. Ich habe dir geglaubt und dir vertraut, ich hätte nie im Leben gedacht, dass du so sein kannst. Ich dachte, es wäre Schicksal, dass wir nach 15 Jahren Freundschaft und gemeinsamen Schicksalsschlägen zusammenfinden. Weißt du eigentlich, dass du der erste Mann warst, bei dem ich mir vorstellen konnte, mit ihm alt zu werden? Gerade, weil wir uns schon so lange kennen. Scheiße, falsch gedacht!

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!