Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Warum an einer Lüge festhalten?

Nach einer schmerzhaften Trennung begann unsere anonyme beziehungsweise-Leserin eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen. Doch der hatte ein dunkles Geheimnis, das eine Partnerschaft unmöglich machte

Vor einigen Jahren hat sich mein Leben radikal verändert. Mein Mann hat mich mit unserem 1-jährigen Sohn sitzen lassen, weil er sich in jemand anderes verliebte. Plötzlich war ich alleinerziehend. Ich glaubte alles im Griff zu haben! Ich machte und schaffte alles allein.

Dann kamst du in unser Leben. Wir waren Arbeitskollegen und kannten uns schon viele Jahre. Ab und zu oberflächliche Gespräche. Mehr nicht. Ich bat dich um Hilfe, weil ich zu Hause renovierte. Wir tauschten Nummern und von da an warst du immer mehr in unser Leben integriert.

Es dauerte nicht lange bis wir das erste Mal richtig Streit hatten. Und rückblickend betrachtet, gab es viele unschöne Momente. Und dennoch: Wir fanden immer wieder zueinander, schworen uns Liebe. Immer war ich es, die auf dich zuging, immer war ich es, die kämpfte. 

Immer hatten die anderen Schuld

Mit der Zeit lernte ich, dass ich mit einem Menschen Probleme zu besprechen versuchte, bei denen immer andere Schuld haben. Du bist so gar nicht selbstreflektiert. Du kannst keine Kritik ab. Du igelst dich ein, ziehst dich zurück und ignorierst mich tagelang. Keine Rückrufe. Nachrichten wurden gelesen, blieben aber unbeantwortet. Eine seelische Folter und doch immer wieder der Gedanke: „Das kann noch nicht alles gewesen sein!“ 

Ich hatte bei meinem Ex- Mann nicht die kleinste Chance um irgendwas zu kämpfen. Vielleicht kämpfte ich deshalb für diese Beziehung! Dann vor einige Monaten hatte ich endlich eine Erklärung für dein Verhalten. Deine Art und Weise mit mir zu streiten, deine kühle Art, die Ignoranz und dann deine sensible Seite, deine Tränen wenn ich mal wieder auf dich zugegangen war und dich aus der Reserve gelockt hatte: Tränen der Erleichterung, weil ich nicht gehe und dich fallen lasse.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!