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Der Weg eines lesbischen Paares zum Wunschkind

Der Spender

Nachdem wir bei einigen Fragen wirklich unsicher waren, haben wir uns entschlossen, den Weg der Internetsuche einzustellen und uns stattdessen unserem Bekanntenkreis zuzuwenden. Da meine Frau in einem von Männern dominierten Beruf arbeitet, war es naheliegend, sich zunächst einmal dort umzuhören. Gefragt haben wir dabei eher hinten rum. Wir erzählten, dass wir jemanden suchen und baten darum, sich doch einmal umzuhören, wer dafür in Frage kommen würde. Die direkte Frage haben wir vermieden, um den anderen in der Situation nicht zu überfordern. Die Reaktionen der Männer waren durchweg positiv. Sie hörten interessiert zu. Gefunden haben wir aber keinen.

Nach drei Jahren Suche kam uns der Zufall entgegen: Ich besuchte gerade mit meiner Kindergruppe einen Spielplatz. Dort traf ich einen Bekannten mit seinen Kindern. Wir hatten uns das letzte Jahr aus den Augen verloren. Er fragte, wie es uns geht und später auch, was unsere Kinderplanung macht. Ich erzählte ihm, dass es gar nicht leicht sei, einen Mann zu finden, der sich mit unseren Wünschen arrangieren kann, wir die Suche aber noch nicht aufgeben wollten. Er fragte genauer nach unseren Vorstellungen. Am Ende sagte er nur: „Ich kann ja mal mit meiner Frau sprechen.“

Ich bin fast aus allen Wolken gefallen und dachte erst, er veräppelt mich. Ich sagte noch: „Du hast schon verstanden, dass wir nicht nur ein Kind wollen?“ Er sagte „Ja“ und grinste.

Als ich am wenigsten damit rechnete, fand unsere Suche scheinbar ein Ende. Denn einige Tage später rief er mich an und berichtete, dass er mit seiner Frau geredet habe. Beide seien dafür, uns zu helfen.

Es stand das erste Treffen an: auf dem Weihnachtsmarkt, mit Glühwein, zum Auflockern. Seine und ihre Kinder (fünf Kids) waren auch dabei, und wir hatten einen schönen Abend. Wir sprachen die ersten Dinge ab und trafen uns einige Zeit später wieder, ohne Kinder, bei ihnen zu Hause. Da haben wir gemeinsam überlegt, wie der Ablauf sein könnte. Da wir nur zehn Minuten auseinander wohnen, haben wir uns entschlossen, dass die beiden zu Hause kuscheln, sich melden, wenn sie fertig sind, wir den Becher abholen und es uns dann zu Hause gemütlich machen. So blieb sogar noch Zeit für „Romantik“.

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Über den Autor/die Autorin

Eric Hegmann

Liebe macht glücklich. Unser CLO (Chief Love Officer) verantwortet die redaktionellen Inhalte von beziehungsweise. Eric Hegmann ist Autor zahlreicher Bücher rund um Partnerschaft und Partnersuche und berät Singles und Paare. Arbeitsschwerpunkte: Bindungsangst und Verlustangst ( Beziehung mit Narzissten , emotionale Abhängigkeit), Beziehungsunfähigkeit , Warnsignale Beziehung: Gehen oder bleiben? und bietet zu diesen Themen zahlreiche (Online-Kurse) an. Der Wahlhamburger ist verheiratet und lebt und arbeitet seit 25 Jahren neben der berühmtesten "Liebes-Meile" der Welt: der Reeperbahn.