5 Fragen, die Schwule nicht mehr hören können

Meinen Heteros diese Fragen wirklich ernst? Das kann doch eigentlich nur ein Scherz sein

1. „Hast Du dir das gut überlegt?“

Ne, eigentlich nicht, das war so ein Geistesblitz. Aber  jetzt, wo Du fragst merke ich, dass das eine ziemliche Schnapsidee war. Es ist zwar aufregend, mal gleichgeschlechtliche Bedürfnisse zu haben, aber nur für einen kurzen Moment. Natürlich geht es dabei auch nur um das Körperliche, die Suche nach Intimität und Geborgenheit hat damit natürlich nichts zu tun.

2. „Warum?“

Ähm? Soll ich Dir jetzt wissenschaftlich erklären, wie Homosexualität zustande kommt? Ich hoffe nicht, eine wissenschaftlich fundierte Erklärung für Homosexualität gibt es nämlich noch nicht. Da streiten sich Biologen und Psychologen seit Jahren.

Oder fragst Du Dich, warum ich schwul geworden bin? Warum bist du eigentlich hetero geworden? Darüber schon mal nachgedacht?

3. „Aber was ist mit Kindern?“

Hm. Was will man da sagen? Wird dann wohl nichts. Entweder schwul oder Vater. Genau. Weitere Alternativen habe ich nicht. Adoption oder Leihmutterschaft gibt es heutzutage ja leider nicht. Ach stimmt gar nicht, das ist für uns einfach nur nicht erlaubt, hätte ich ja fast vergessen.

4. „Wer ist bei euch der Mann und wer Frau?“

Gegenfrage: Welches Stäbchen benutzt Du beim Asiaten als Gabel und welches als Messer?

5. „Habt ihr wirklich so viel Sex?“

Klar! Die Dopamin-Produktion ist bei Schwulen 30 mal höher als bei heterosexuellen Männern! Also geht es schlicht und ergreifend nicht anders, sonst würden wir platzen.

Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Jan Voss

Jan Voß kümmert sich als Screen Designer liebevoll um das Erscheinungsbild von beziehungsweise. Trotzdem hat er auch ein Herz fürs Schreiben. Sowohl hier, als auch auf seinem privaten Blog wwoos.de, schreibt er fleißig Artikel über dies und das. Für den richtigen Ausgleich sorgt Geocaching - eine Art moderne Schatzsuche.